Effizienter Einbruchsschutz in Leipzig

1418 Wohnungseinbrüche wurden in Leipzig im vergangenen Jahr registriert. Trotz eines leichten Rückgangs bewegt sich die Rate noch immer auf hohem Niveau. Noch im Jahr 2002 wurden nur 656 Einbrüche von den Behörden verzeichnet. So rufen längst auch städtische Verantwortliche ihre Einwohner zum besseren Schutz der eigenen vier Wände auf. Doch wie kann ein solcher eigentlich gewährleistet werden?

Keine totale Absicherung

Viele Laien betrachten den Einbruchsschutz als eine Möglichkeit, um sich ganz und gar gegen die Täter abzusichern. Doch die gängigen Methoden zielen keineswegs darauf ab, die Wohnung zu einer uneinnehmbaren Festung zu machen. Vielmehr sind sie gewillt, die aufzubringende Zeitspanne für den Einstieg in das Objekt zu verlängern. Mit jeder Minute der vergeblichen Bemühungen steigt für die Täter das Risiko, bei ihrer Tat ertappt zu werden. So lassen sie in der Regel nach sieben Minuten ab und wenden sich einem anderen Haus zu. 

Eine typische Möglichkeit, die ein Plus an Sicherheit mit sich bringt, sind Sperrriegel. Sie können an der Innenseite von Fenstern und Türen angebracht werden. Diese werden dann vor dem Aufhebeln geschützt. Letztlich handelt es sich um einen effizienten Weg, um die Schwachstellen der eigenen Wohnung auszumerzen. Auch ein Schlüsseldienst aus der Region berät zu diesem Thema, um die verfügbaren Mittel besonders effizient einzusetzen. Hier gelangen Sie auf die Home bzw. Startseite.

Es sind keine Unsummen notwendig


Noch immer verzichten die meisten Einwohner Leipzigs darauf, sich selbst um den Einbruchschutz zu kümmern oder den Vermieter darauf aufmerksam zu machen. Ein sehr häufig vorgebrachtes Argument bezieht sich auf die vermeintlich so hohen Kosten, die mit diesem Eingriff verbunden sind. In der Praxis lässt sich jedoch ein ganz anderes Bild wahrnehmen. Die Absicherung eines Fensters mithilfe eines Sperrriegels ist bereits ab einer Summe von 40 Euro möglich. 100 Euro reichen derweil aus, um selbst eine Tür auf diese Weise zu schützen. Dreistellige Beträge reichen somit aus, um eine gesamte Wohnung deutlich sicherer zu machen. Es ist somit nicht allein der kostspielige Kauf einer Alarmanlage, der letztlich einen Schritt in die richtige Richtung darstellt und Erleichterung verspricht.

Einbrecher kommen selten durch das Kellerfenster

Es ist wohl der medialen Darstellung geschuldet, dass sich die meisten Menschen nicht darüber im Klaren sind, wie Einbrecher ihre Tat letztlich vollziehen. Ihr Weg ins Haus ist in der Regel deutlich dreister, als zunächst vermutet. Fast ein Drittel der Täter nähert sich aus diesem Grund zunächst der Haustüre, um dort möglichst wenig Verdacht auf sich zu ziehen. Bevor das unvergitterte Kellerfenster in Betracht gezogen wird, werden auch Balkone und Terrassen geprüft. 

Ebenfalls ein Mythos ist die Vorstellung, die Diebe würden allein im Schutz der Dunkelheit agieren. Inzwischen nutzen sie sehr gerne den Vormittag, um ihrer Beschäftigung nachzugehen. Zu dieser Zeit sind die meisten Menschen bei der Arbeit, während die Kinder in der Schule lernen. Die wenigen Stunden des Tages, in denen ein großer Teil der Häuser unbewohnt ist, stellt für sie eine besonders wichtige Zeitspanne dar. Auch hier ist eine Korrektur der Vorstellungen erforderlich, um sich auf die Täter einzustellen.

Prävention leicht gemacht


Neben den technischen Maßnahmen sind es leichte Veränderungen des Verhaltens, die einen besseren Schutz vor Einbrüchen ermöglichen. So lohnt es sich, vor jedem Verlassen der Wohnung noch einmal zu prüfen, ob alle Fenster geschlossen sind. Selbst das Kippen eines Fensters während der eigenen Abwesenheit erhöht das Risiko eines Einbruchs wesentlich. Darüber hinaus ist es ratsam, die eigenen vier Wände nie unbewohnt erscheinen zu lassen. Dafür empfiehlt es sich, auf eine automatische Steuerung der Beleuchtung zu setzen. Diese lässt das Objekt auch während der eigenen Abwesenheit bewohnt erscheinen und reduziert damit seine Attraktivität in den Augen der Einbrecher.

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