RB Leipzig: Wie stetige Verbesserungen dem Team ermöglichen, an der Spitze der Bundesliga mitzuhalten

Red Bull Leipzig ist nach den Bayern die konstanteste Fußballmannschaft in der Bundesliga. 2016 in die das deutsche Fußballhaus aufgestiegen, belegten die Ostdeutschen in jeder Saison einen Platz unter den Top 6. In drei der letzten vier Jahre reichte es sogar zu einem Platz unter den ersten drei in der Tabelle, der das Team an der Teilnahme der Champions League berechtigte. Auch hier konnten die Roten Bullen schon einige Achtungserfolge feiern. Dieses Jahr ist das Team so nah an den Bayern dran wie nie zuvor. Doch wie haben die Leipziger dies trotz der Abgänge einiger namhafter Spieler geschafft?

Viele Fußballpuristen sagen, Leipzig sei nur so gut, weil Red Bull Unmengen Geld in den Verein pumpe. Diese Annahme ist aber nicht richtig. Zwar hat Leipzig sicher einen größeren finanziellen Spielraum als die meisten Bundesligavereine, doch wurde das Team langsam und nachhaltig aufgebaut. Auch heute stehen noch Spieler im Kader, die schon vor vielen Jahren in den unteren Klassen für die Mannschaft gespielt haben. Leipzig verfügt über hervorragende Vereinsstrukturen und kann häufig durch ihr Scouting und einige von ihren gesponsorte Teams, die als Farm-Teams für junge Spieler fungieren, auf einen großen Pool Fußballtalente zurückgreifen. Viele sehen durch die Wechsel der Spieler zwischen verschiedenen Teams, die in enger Verbindung mit Red Bull stehen, ein unlauteres System, doch ist nicht bekannt, dass RB gegen Regeln verstößt.

Der stetige Erfolg des noch relativ jungen Teams ist in erster Linie der guten Arbeit aller Beteiligten zu verdanken. Unter Julian Nagelsmann, der seit 2019 Cheftrainer der Mannschaft ist, sind die Leistungen noch konstanter geworden. Aktuell stehen die Roten Bullen nur mit 5 Punkte Rückstand auf die Bayern auf Tabellenrang 2. Viele Fans sehen aufgrund der aktuellen Schwächephase der Bayern sogar reelle Meisterschaftschancen für Leipzig. Glaubt man den Experten von bwin Sportwetten wird es aber auch dieses Jahr nicht reichen, die Bayern im Titelrennen zu schlagen.

Dank der guten Arbeit von Management, Trainer und Mannschaft hat sich RB Leipzig schnell national und auch international einen Namen gemacht. Durch gutes Scouting, kluge Transfers und optimales Training konnten so auch Abgänge von Topstars wie Timo Werner verkraftet werden. Noch vor einem Jahr hatten viele gedacht, dass Borussia Dortmund als ehestes die Phalanx des FC Bayern durchbrechen könnte. Heute gilt RB Leipzig als zweite Kraft im deutschen Fußball. Schaffen es die Roten Bullen auch in den kommenden Jahren nach und nach den Abstand zu den Münchnern zu reduzieren, sollten sie auch bald Pokale zum noch sehr leeren Trophäenschrank hinzufügen.

Natürlich bleibt die gute Arbeit bei RB Leipzig nicht unbemerkt und es gibt großes Interesse anderer Vereine an Trainer, Sportdirektor und manch Spieler. Neutrale Zuschauer und RB-Fans hoffen aber, dass die wichtigsten Akteure noch lange im Verein bleiben und RB in den nächsten Jahren regelmäßig in den Meisterkampf eingreifen kann.

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