Segeln in Leipzig: Tipps zur Segelausrüstung

Das Leipziger Neuseenland lädt im Sommer zum Segeln ein. Besonders beliebt sind Segeltouren auf dem Cospudener See. Mit der richtigen Ausrüstung wird Ihr Törn zum unvergesslichen Erlebnis.

Geeignete Segelkleidung

Ob Binnengewässer oder hohe See: Segelbekleidung muss hohen Anforderungen gerecht werden. Sie sollte robust sein und gut isolieren, da es auf dem Wasser meist kälter ist als am Ufer. Gleichzeitig sollte das Gewebe atmungsaktiv sein, damit Schweiß und Feuchtigkeit schnell verdunsten können. Dies verhindert, dass Sie durch eine Feuchtigkeitsschicht unter Ihrer Kleidung auskühlen und frieren. Lagenlook ist beim Segeln Trumpf, um sich jederzeit den Wetterbedingungen anzupassen. Zumindest die oberste Lage Ihrer Kleidung sollte außerdem wasserdicht sein, um Regen und Spritzer abzuhalten.

Baumwollkleidung ist für den Segeltörn eher ungeeignet, da sie bei Nässe schwer wird und nur langsam trocknet. Besser sind funktionale Mischgewebe, die auch für Sportkleidung verwendet werden. Neben dem klassischen Ölzeug – das heutzutage nur noch wenig mit seinem Namen gemein hat – sind hochwertige Neopren-, Fleece- oder Softshelljacken ideal zum Segeln. Die Funktionsjacken bieten höchsten Komfort bei minimalem Gewicht. Achten Sie bei Ihrer Segelkleidung ebenfalls auf einen figurnahen Schnitt, der Ihre Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.

Passendes Schuhwerk

Segelschuhe benötigen eine rutschfeste Sohle, damit Sie auf einem feuchten Deck nicht ausrutschen. Sie sollten außerdem eine helle oder zumindest nicht abfärbende Sohle besitzen, um keine Spuren auf dem Deck zu hinterlassen. Für das Schuhwerk gelten die gleichen Eigenschaften wie für sonstige Segelbekleidung: Es sollte widerstandsfähig, wasserdicht und schnell trocknend sein. Schuhe aus Leder oder Funktionsmaterial sind daher die beste Wahl. Alternativ können Sie an Bord auch geeignete Turnschuhe anziehen. Offene Schuhe oder hohe Absätze sind dagegen tabu. Schnürsenkel dürfen sich nicht verfangen, daher sind auch Stiefel, Slipper oder Schuhe mit Klettverschluss gut geeignet.

Weitere Accessoires

Robuste Handschuhe aus Neopren, Nylon oder Leder sollten in Ihrer Segelausrüstung ebenfalls vorhanden sein. Sie halten Ihre Hände warm und verbessern die Griffigkeit. Darüber hinaus verhindern sie Verbrennungen und Verletzungen der Handflächen beim Umgang mit Tauen und Leinen. Ein Halstuch oder Schal schützt Hals und Nacken vor kaltem Wind. Auch eine Mütze oder Segelkappe sollte unbedingt mit ins Gepäck, um den Kopf zu wärmen und mit ihrer Kappe zusätzlichen Sonnenschutz zu bieten. Verstauen Sie Ihre Habseligkeiten in einem wasserdichten Seesack oder einer Seglertasche. Diese lassen sich durch ihre elastische Form überall an Bord unterbringen. Besonders empfindliches Zubehör wie Smartphone, Brieftasche und elektronische Geräte gehört in eine zusätzliche wasserdichte Tasche, die im Seesack aufbewahrt wird.

Sicherheit und Sonnenschutz

Gerade beim Segeln mit Kindern dürfen Rettungswesten an Bord nicht fehlen. Auch eine kleine Bordapotheke mit Pflastern, Wundsalbe und einem Mittel gegen Insektenstiche sollte mit an Bord sein. Vergessen Sie ebenfalls nicht Sonnenschutzmittel sowie eine Sonnenbrille, am besten in einer Sportbrillen-Ausführung. Damit diese nicht bei Manövern über Bord geht, befestigen Sie die Brille mit einem Brillenband.

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