Luxus-Leben ohne Banküberfall: So ist es möglich

Die Frage „Was ist Luxus?“ beschäftigt uns seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte. Bereits in der Antike nutzen Wohlhabende luxuriöse Gegenstände, um sich materiell von der restlichen Gesellschaft abzugrenzen. In der modernen „Partygesellschaft“ ist Luxus insgesamt zugänglicher geworden, da die Mittelschicht im Vergleich zur Oberklasse anwächst. Dafür wohnt allen Arten von Luxus – dem selektiven ebenso wie dem massentauglichen – seit jeher eine gewisse Einzigartigkeit inne. Um Luxus als Phänomen zu praktizieren, muss man diesen wiederum verstehen. In den letzten Jahren hat sich der Luxusgedanke gewandelt – anstelle materieller Güter stehen nunmehr einfache, authentische Freuden für ein glamouröses Leben. Wir stellen im Folgenden inspirierende Anregungen vor, wie das individuelle Luxus-(Er)Leben auch ohne Banküberfall möglich ist.

Planen und zielorientiert arbeiten als Grundlage für persönlichen Luxus

Viele Menschen beschäftigt bewusst oder unbewusst die Frage, warum manche Personen in Luxus schwelgen – und andere nicht. Die Antwort darauf ist nicht einfach zu finden, da Luxus von allen Menschen anders definiert wird. Während die einen Sportwagen und Jachten als Annehmlichkeiten definieren, kann für andere bereits ein Spaziergang im Grünen purer Luxus sein. Auch wissenschaftliche Institutionen und kulturelle Bildungsstätten gehen dem „Phänomenen Luxus“ inzwischen auf den Grund: So etwa das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig, das in einer vorangegangenen Ausstellung menschliche Vorstellungen von Luxus thematisierte.

Fest steht: Als Symptom unserer modernen Zeit unterliegt Luxus einigen einfachen Grundsätzen, die sich prinzipiell jedermann zunutze machen kann. Der Weg zum langfristigen Erfolg beginnt bei (fast) allen wohlhabenden Menschen mit zielorientiertem Planen und Arbeiten. Wer von Beginn an in kleinen Schritten plant, hat gute Chancen, in einigen Jahren einen luxuriösen Lifestyle zu führen. Dieser Weg führt nicht allein über penibles Sparen, sondern ist vielmehr mit kalkulierten Risiken verbunden. Der Traum vom Luxus geht mit Rückschlägen Hand in Hand – da aus einem temporären Verlust durchaus ein Gewinn erwachsen kann.

Ein weiterer, wichtiger Punkt zum luxuriösen Lifestyle führt über eine gewisse Sparsamkeit. Diese ist eine wichtige, altbürgerliche Tugend, um nachhaltig in anhaltendem Reichtum zu leben. Gleich, ob Luxusliebhaber Startkapital für eine wichtige Investition ansammeln oder eine wertvolle Breitling-Uhr verschenken wollen: Geld ist für einen luxuriösen Lifestyle oftmals lediglich ein Indikator des eigenen Fortschritts. Fortbildung und Austausch sind ebenso wichtige Parameter, die es ermöglichen, sich (und andere) neu zu erfinden. Einzelkämpfer kommen häufig nicht weit, sondern gut vernetzte, kommunikative Strategen, die vom Wissen anderer profitieren.

Die richtige Portion Luxus ins eigene Zuhause holen

Auch mit viel Geduld und Fleiß werden die allermeisten Menschen nicht über Nacht zum Millionär. Was aber nicht bedeutet, dass es unmöglich wäre, Luxus im Leben zu genießen. Vielmehr gilt es, mit simplen Tricks eine Portion Luxus ins alltägliche Leben zu integrieren. Wer beispielsweise von einem exklusiven Zuhause als Rückzugsort träumt, kann sich mithilfe einiger Tipps ein prächtiges Zuhause schaffen. Ausgefallene Ideen für den kleinen Geldbeutel gibt es reichlich:

  • Besondere Stoffe verwandeln die heimische Couch schnell in eine Luxus-Oase. Dafür bieten sich etwa geschmeidige Samt-Stoffe, Federn oder Daunen an.
  • Teppiche und augenscheinliche Leuchten lassen in Räumen sofort eine gewisse Opulenz vermuten. Bodenlange Vorhänge, die aus Seide, Leinen oder Samt bestehen, tragen außerdem zu einem anspruchsvollen Interior bei.
  • Kamine gelten längst als begehrte Objekte, die in den eigenen vier Wänden einen gemütlichen Luxusfaktor erzeugen. Ein großer Pluspunkt des prasselnden (oder elektrischen) Feuers ist zudem seine heizsparende Komponente.
  • Auch tägliche Rituale schenken dem Gemüt eine wohlverdiente Portion Luxus. Prinzipiell kann schon die Dusche am Morgen im opulent ausgestatteten Badezimmer ein Statement zum Wohlstand sein. Für einen besonders exklusiven Eindruck sorgen etwa ebenerdig verbaute Duschwannen in Hochglanzoptik.
  • Markante Accessoires können in Wohlräumen einen feinen Unterschied ausmachen. Wichtig ist hierbei, dass sie mit dem Gesamtbild harmonieren und sich stimmig in das Raumgebilde einfügen.

Beim Fliegen lässt sich auch ohne First-Class erstklassiger Komfort genießen. Wie? Beispielsweise in der „Economy-Comfort“-Class, die mehr Beinfreiheit verspricht, oder mit einem bezahlbaren Flughafen-VIP-Service.

Luxuriöse Outfits bezahlbar machen

Mit wenig Geld zu einer luxuriösen Garderobe? Was beim ersten Hören widersprüchlich klingen mag, ist in der Realität leicht umzusetzen. Um mit einfachen Mitteln ein stilvolles Erscheinungsbild aufzubauen, bedarf es in erster Linie Selbstbeschränkung und Einfallsreichtum. Wer gut gekleidet Luxus zum Ausdruck bringen möchte, sollte wenig, aber dafür richtig einkaufen. Hierbei gilt es, uneingeschränkt kombinierbare Einzelstücke aus hochwertigen Materialien zu erwerben. Produkte, die dieser Kategorie angehören, gibt es auf dem wachsenden globalen Luxusmarkt, der anspruchsvolle Käufer anzieht, hinreichend.

Gefragt sind schlichte, immerwährende Outfits, die nie aus der Mode kommen. Dafür dürfen sie durchaus kostspielig sein, da sie schließlich zu vielen unterschiedlichen Gelegenheiten passen. Wer ein Schnäppchen oder Designer-Teil erstehen möchte, sollte sich bei der Wahl ausreichend Zeit lassen. Nichts ist schlimmer, als in Hektik zu verfallen und daraus resultierend, die falsche Wahl zu treffen.

Günstige Gelegenheiten beim Schopf ergreifen

Luxus muss nicht immer mit immensen Kosten verbunden sein. Oftmals lässt sich ein gewisser Lebensstandard dauerhaft etablieren – allerdings nur, wenn die eigenen Ressourcen sinnvoll und situationsangemessen genutzt werden. Verschwenderisch sein ist durchaus erlaubt, solange der finanzielle Nachschub dauerhaft gesichert bleibt. Mitunter lässt es sich aber auch schon mit einigen Alltagstipps luxuriöser leben. Beim Ausgehen etwa kann es gewinnbringend sein, bei kulturellen Veranstaltungen neue Kontakte zu knüpfen. Bei Vernissagen oder Theateraufführungen stehen die Chancen gut, das eigene Netzwerk zu erweitern – und das ein oder andere Gläschen Wein umsonst zu bekommen. Oftmals lohnt sich zudem ein Blick auf die kulturellen Last-Minute-Angebote, die erheblich kostengünstiger als die regulären Eintrittspreise ausfallen.

Auch ein Tag im Home-Spa sorgt für eine wohlverdiente Auszeit. Für eine Portion Luxus am besten Kaffeesatz mit Wasser und Olivenöl zu einem Peeling vermischen. Ein rückfettender Badezusatz besteht aus Milch und Honig. Wer aufs Spa vor Ort nicht verzichten mag, profitiert von Neukundenrabatten sowie „Sunrise“- oder „Evening/Moonshine“-Tarifen.

Mit Stressreduktion und Achtsamkeit zu erlebbarem Luxus

Im Gegensatz zu früheren Zeiten verlagert sich der Luxusgedanke weiter vom Materiellen zum Erlebbaren. Als reich gelten diejenigen, die mit bezahlbarem Luxus mehr Zufriedenheit im Leben generieren. Authentisches Glück und Wohlbefinden stehen anstelle der reinen Güter im Fokus. So wird eine achtsame Lebensweise, die darauf abzielt, Stress zu reduzieren, inzwischen als privater Luxus angesehen.

Heute lautet die Devise, die gestaltbare Zeit mit außergewöhnlichen Erlebnissen erinnerungswürdig zu verbringen. So bleibt schlussendlich die Aussicht, dass Luxus zukünftig in allen Lebensbereichen Einzug hält – und der Preis nicht länger der ausschlaggebende Garant für Wohlstand ist. Stattdessen sind es emotionale Werte und Symbole, die ein Produkt zukünftig zum qualitativ-funktionalen Luxusgut erheben.

Der Second-Hand-Markt im Luxussegment wächst. Vor allem junge Konsumenten möchten eigenverantwortlich handeln und hochpreisige Produkte aus zweiter Hand kaufen. Vintage-Stücke mit echtem Sammlerwert erhalten Sparfüchse beispielsweise auf Antikflohmärkten oder speziellen Vintage-Verkäufen.

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