Führt die Corona-Krise ein Umdenken in unseren Köpfen herbei?

Der derzeitige Lockdown schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. Für Millionen an Menschen ist es gang und gäbe, sich in der Freizeit mit der Familie oder Freunden zu treffen oder den Feierabend im Restaurant zu verbringen. Doch die Ansteckungsgefahr ist zu hoch. Deshalb herrscht in Deutschland aktuell eine strikte Kontaktsperre. Nun prognostizieren Experten, dass auf den damit verbundenen Stimmungstiefpunkt schon bald eine "Explosion an Lebensfreude" folgen könnte.

Wann folgt die "Rückkehr in die Normalität"?

Ganz gewiss wird sich diese Entwicklung auch auf Leben in Deutschlands Großstädten auswirken. Nach und nach wird Normalität einkehren. Menschen werden ihre neu gewonnene Freiheit wieder zu schätzen wissen. Soziale Kontakte pflegen oder die umliegende Natur erkunden. Menschen werden generell wieder Orte aufsuchen, die auf Grund der Augsgangsbeschränkungen gemieden haben. Die Shoppingcenter mit Ihren unzähligen Geschäften werden wieder sich wieder füllen. Größere Sportveranstaltungen werden die Stadie mit tausenden Besuchern anlocken. Die Wettbüros und Casinos in den Städten werden von den Zockern aufgesucht und mit Leben gefüllt - obwohl es sicher Spieler gibt die motiviert durch eine Onlinecasino EU Bonuscode weiterhin online spielen. Und zu guter Letzt freuen sich Cineasten darauf endlich die Couch mit Netflix & Co. gegen echtes Kino-Feeling einzutauschen. Schrittweise werden all diese Freizeitaktivitäten wieder möglich sein. Bleibt abzuwarten, wann der richtige Zeitpunkt für die "Rückkehr in die Normalität" gekommen ist.

Erwartet uns eine "enorme Lust am Wiederaufbau"?

Gegenüber der Tagesschau äußerte sich der italienische Spezialist Franco Ferrarotti zu diesem Thema und sagte eine "enorme Wiederkehr von Lebensfreude und Lust am Wiederaufbau" voraus. Der Soziologe geht sogar noch einen Schritt weiter und vergleicht den Zustand mit dem Ende eines Krieges, der ganz Europa diese Explosion an Lebensfreude bescheren dürfte. Inwieweit sich seine These bewahrheit und wie die Realität ausschaut, werden die kommenden Wochen zeigen.

Ein gutes Gefühl, schwere Zeiten gemeinsam zu überstehen

Der 93-jährige Italiener gilt heute als "Vater der italienischen Soziologie", der in seinem Leben schon so manche Krise durchlebte. Dabei beruft sich der zur Ruhe gesetzte Professor auf seinen Erfahrungen, der nicht nur Krisen, sondern auch Überwindungen der Krisen angehören. Der Soziologe prognostiziert, dass diese Erfahrungen die Menschen stärken werden. Sie haben das Gefühl, diese schwere Zeit gemeinsam überstanden zu haben. Seiner Meinung bringen derartige außergewöhnliche Erfahrungen Gesellschaften dazu, noch enger zusammenzurücken. Der italienische Psychologe Gianluca Castelnuovo betont ebenfalls, dass viele Menschen aus dieser Situation neue Kraft schöpfen werden. Aus psychologischer Perspektive bestehe danach eine große Lust, wieder aktiv zu verwenden.

 

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