Fenster - wichtiges und funktionales Element beim Hausbau

Fenster sind so etwas wie die Visitenkarte eines Gebäudes. Sie ergeben, gemeinsam mit der Hausform und den verwendeten Baustoffen, das Designkonzept des Architekten. Darüber hinaus übernehmen sie wichtige Funktionen in den Bereichen Lärmschutz, Wärmedämmung und Einbruchschutz. Beim Kauf hat man die Wahl zwischen Fenstern aus verschiedenen Materialien wie Aluminium, Holz oder Kunststoff. Letzterer wird von vielen Verbrauchern aufgrund seiner Eigenschaften bevorzugt.

Die verschiedenen Fensterarten

Wer Fenster für einen Neubau oder eine Sanierung benötigt, der braucht ganz verschiedene Fenstervarianten. In einem Gebäude gibt es immer normale Fassadenfenster, Dachfenster, Badezimmerfenster, WC-Fenster sowie Kellerfenster. Sonderformen sind beispielsweise Erker, bodentiefe Fenster für Balkon oder Terrasse, Garagenfenster oder verglaste Haustüren.

Je nach Einbauort müssen die Fenster bestimmte Anforderungen erfüllen, was eine jeweils andere Rahmenkonstruktion und Verglasung nach sich ziehen kann. In den Rahmen eines WC- oder Badfensters z. B. könnte man eine Milchglasscheibe einsetzen lassen, um das Rauminnere vor unerwünschten Blicken zu schützen. Auch bezüglich der Fenstermaße werden die verschiedenen Fenster jeweils unterschiedlich sein. Ein Garagen- oder Keller ist in der Regel kleiner, als ein Wohnraum- oder Küchenfenster. Fenster aus dem ebenso kostengünstigen wie flexiblen und dennoch belastbaren Material Kunststoff lassen sich sehr leicht auf die Kundenwünsche hin fertigen.

Kunststofffenster und Nachhaltigkeit

Immer mehr Verbraucher legen großen Wert auf Nachhaltigkeit von Produkten. Obwohl Kunststoff kein natürlicher Werkstoff ist, kann er auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit leicht mit Holzfenstern mithalten. Zugegebenermaßen ist Holz ein nachwachsender und damit umweltschonender Rohstoff, allerdings müssen Holzfenster normalerweise mit Lasuren oder Lacken behandelt werden, damit sie z. B. schwierigen Witterungsbedingungen standhalten.

Vor allem alte Holzfenster wurden bei der Herstellung mit giftigen Stoffen wie beispielsweise Xyladecor behandelt. Heute kommen zwar wasserbasierte Lasuren und deutlich weniger schädliche Stoffe zum Einsatz, alte und zum Teil auch neue Holzfenster können aufgrund der verwendeten Lacke oder Lasuren nicht einfach auf dem Sperrmüll entsorgt werden.

Das Rahmenmaterial beim Kunststofffenster ist nicht nur sehr langlebig, sondern auch bis zu siebenmal recycelbar. Zwar wird für die Produktion von Kunststofffenstern Öl benötigt, die Menge ist aber sehr gering. Wenn sämtliche Fenster eines Einfamilienhauses aus Kunststoff gefertigt werden, ist eine Ölmenge notwendig, die lediglich so groß ist, wie der Ölverbrauch innerhalb einer Winterwoche in diesem Einfamilienhaus. Außerdem halten Fenster aus hochwertigem Kunststoff normalerweise 20 bis 30 Jahre, bevor sie ausgetauscht werden müssen.

Fenster als Energie- und Kostensparfaktor

Neben einem schönen Ausblick sollen Fenster vor allem niedrige Energiekosten gewährleisten. Fensterrahmen aus Kunststoff sind so konzipiert, dass keinerlei Wärmebrücken entstehen, über die Raumwärme nach außen gelangen kann. Um ihre Aufgaben in Sachen Wärmedämmung, Schallschutz und Sicherheit noch besser erfüllen zu können, brauchen die Fenster die entsprechende Verglasung. Erst die richtigen Scheiben sorgen dafür, dass die Fenster die Wärme innen halten, nicht zu viel Lärm von außen in die Räume leiten und ungebeten Gäste abhalten. Heute werden zumeist Fenster mit Dreifachverglasung angeboten, in den meisten Fällen handelt es sich um sogenanntes Verbund-Sicherheitsglas (VSG).

Dabei handelt es sich um Scheiben aus mehreren Schichten, in deren Zwischenräume reißfeste, flexible Sicherheitsfolien platziert werden, um die Stabilität zu erhöhen. Auch Schallschutzgießharze oder Gase wie Argon oder Krypton sorgen dafür, dass die Fenster einen sehr niedrigen U-Wert (Wärmedurchlassgrad) beziehungsweise einen hohes Schalldämmmaß (er gibt den Grad der absorbierten Dezibel an) besitzen.

All diese Methoden helfen dabei, dass die Verglasung dazu beiträgt, die Energiekosten eines Gebäudes zu senken, denn je weniger Wärme ins Freie entweicht, desto weniger muss geheizt werden, um den Wärmeverlust auszugleichen. Mehr Infos rund ums Fenster finden Sie übrigens unter www.fensterhandel.de

Fenster online konfigurieren und bestellen

Heutzutage muss der Verbraucher keine weiten Wege mehr bis zu einem Fachhändler zurücklegen, um hochwertige Fenster zu kaufen. Viele Hersteller oder Händler verfügen über Online-Shops, in denen der Kunde die benötigten Fenster selbst konfigurieren und anschließend bestellen kann. Dazu wurden Konfigurationssysteme entwickelt, mit deren Hilfe man vom Rahmenprofil bis zur Farbe und von der Verglasung bis zu gewünschten Sicherheitsvorrichtungen zahlreiche Details selbst auswählen kann. So kommt man schnell und unkompliziert zu seinem Wunschfenster.

Zurück