Das sind die 5 wichtigsten Indikatoren für Forex- & CFD-Trader

Wenn es darum geht, welche Indikatoren in Bezug auf technische Analysewerkzeuge für Forex-Trader die Wichtigsten darstellen, dann ist diese Frage nicht ganz so einfach zu beantworten. Dies liegt daran, dass unterschiedliche Indikatoren differenzierende Aufgaben erfüllen können. Auch unterschiedliche Tradingstile können relevant sein um zu bewerten, welche davon wirklich am sinnvollsten sind. Dennoch lässt sich definitiv sagen, dass einige Indikatoren beim Trading mit Währungspaaren sowie Differenzkontrakten sinnvoller sind als bei anderen.

Ihr fragt euch jetzt vielleicht, welche Indikatoren das sind? Das verraten wir euch natürlich gerne: Hier sind die 5 wichtigsten Indikatoren für Forex- und CFD-Trader:

1. Einfacher gleitender Durchschnitt

Der einfache gleitende Durchschnitt erfreute sich bereits lange vor Computern großer Beliebtheit, da dieser auf einfachste Art und Weise berechnet werden kann. Dazu sind keine Computer notwendig. Auch heute wird dieser Indikator weitgehend noch gerne von Tradern weltweit angewendet.

Wie der SMA (Einfacher gleitender Durchschnitt) berechnet wird? Ganz einfach:

Man nimmt die durchschnittlichen Schlusskurse der zusammengezählten Candlesticks einer spezifischen Zeitperiode X. Daraufhin werden genau diese Werte durch die jeweilige Zeitperiode X dividiert.

So einfach ist es, den SMA zu berechnen.

Interpretiert wird das Ergebnis so, dass Kurse über dem gleitenden Durchschnitt einen bullischen Markt bedeuten und Kurse darunter einen bärischen Markt. Alternativ kann auch die Steigerung oder Neigung des Kurses beachtet werden. Steigung bedeutet diesbezüglich Bullen- und Neigung-Bärenmarkt.

2. Exponentieller gleitender Durchschnitt

Der exponentielle gleitende Durchschnitt stellt eine komplexere Erweiterung des SMA dar und funktioniert folgendermaßen:

Beim EMA (exponentieller gleitender Durchschnitt) wird die Summe der Schlusskurse durch die X-Kursbalken der jeweiligen Zeitperiode dividiert. Der Durchschnitt ist daher nicht einfach, sondern gewichtet.

Das bedeutet, dass Kurse umso wichtiger bewertet werden, je aktueller diese sind. Der EMA wird ähnlich wie der SMA interpretiert, gewährt aber mehr Einblick ob der Markt zukünftig bullisch oder bärig sein wird.

3. Keltner Channel

Beim Keltner Channel wird zuerst der Durchschnitt der vergangenen Zeitperioden X graphisch mit dem gleitenden Durchschnitt dargestellt, woraufhin die Average True Range des Resultats berechnet wird. Anschließend wird einfach der gleitende Durchschnitt nach oben verschoben, indem ein Vielfaches der Average True Range verwendet wird. In weiterer Folge wird der gleitende Durchschnitt auch um denselben Wert nach unten verschoben.

Das Ergebnis kann so interpretiert werden, dass beim Traden in einer Trading Range ein Verkauf angestrebt werden sollte, wenn der Kurs die obere Kanallinie berührt. Wenn dies für die untere Kanallinie zutreffend ist, dann sollte gekauft werden.

Wenn ein Ausbruch getradet wird, dann wird nach einer Kaufgelegenheit gesucht, wenn der Kurs über der oberen Kanallinie schließt und nach einer Verkaufsgelegenheit, wenn dieser unter der unteren Kanallinie abschließt.

4. Dochian Channel

Beim Dochian Channel wird zumeist eine Zeitperiode von 20 Tagen verwendet, welche die Handelsaktivität der letzten 4 Wochen darstellen soll.

Der Dochian Channel beschreibt den höchsten Punkt der vergangenen Zeitperioden X in Bezug auf die obere Kanallinie. Das niedrigste Tief der letzten Zeitperioden X ist somit an der unteren Kanallinie zu sehen.

Der Dochian Channel kann auf optimale Art und Weise für die Trendfolge und somit für die Vorhersage von zukünftigen Trends verwendet werden.

5. Stochastik

Der Indikator der Stochastik ist ein sogenannter Oszillator, welcher sinnvoll ist, um Kurse in Bezug auf mögliche Überkäufe oder Überverkäufe zu analysieren. Somit ist die Stochastik ein guter Indikator für die Trendvorhersage. Bei der Stochastik werden zwei Linien angezeigt, welche einen bestimmten Handlungspunkt anbieten. Die jeweiligen Indikatoren sind dabei in zwei unterschiedliche Linien aufgeteilt.

Das Ziel dabei ist die Überkreuzung der D-Linie seitens der K-Linie über dem Level von 30, das ein hervorragendes Signal für die Erkennung eines zukünftigen Trends darstellt.

Das waren 5 der wichtigsten Indikatoren für Forex- und CFD-Trader. Natürlich gibt es noch viele weitere wichtige Werkzeuge, wie etwa Unterstützung und Widerstand, mit denen Kurse auf hervorragende Art und Weise analysiert werden können. Somit ist es auch definitiv lohnenswert, wenn ihr euch neben diesen Indikatoren auch noch über weitere Analysewerkzeuge informiert. Wir wünschen euch viel Erfolg bei euren Analysen von Finanzmarktkursen und natürlich auch bei jeglichen Trades mit Devisen und Differenzkontrakten.

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