Designers Open 2019: für eine nachhaltigere Zukunft

Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in aller Munde.Verzweifelt suchen Politiker nach einer Lösung, um übermäßiger Müllproduktion entgegenzusteuern und nicht in Plastikbergen zu versinken. Immer mehr Industriebereiche diskutieren über Möglichkeiten, zukünftig wesentlich umweltfreundlicher zu agieren. Dieser Trend macht auch vor der Mode- und Industriebranche branche nicht Halt. Deshalb haben sich die Veranstalter der Designers Open 2019 völlig bewusst für den Themenschwerpunkt "Do! Future Matter" entschieden. Damit möchten die Veranstalter vom 25. bis 27. Oktober in der Leipziger Kongresshalle am Zoo Leipzig ein Zeichen setzen.

 

Designers Open Leipzig

Bildrechte © Leipziger Messe GmbH

Eine "Hochburg der Zukunftsvisionen"

Drei Tage lang laden die Designers Open dazu ein, inmitten der Messestadt eine "Hochburg der Zukunftsvisionen" zu erschaffen, die zum Nachdenken und Mitmachen anregen soll. Im Fokus der Sonderschauen, Workshops oder Vorträge im Open Panel stehen Designer und Themen, die klar und deutlich zukunftsorientiert sind. Umweltbewusste Designer wie die Niederländerin Simone Post sind vertreten, um Einblicke ins Design mit recycelten Materialien oder Müll zu geben. Natürlich stehen diese Ansprechpartner nicht nur für Gespräche bereit. Zugleich halten die Designer spannende Vorträge, die sich ebenfalls Themen wie nachhaltiger Mode und anderen industriellen Ideen widmen widmen.

Sonderschauen zum Thema Nachhaltigkeit und Recycling

Zahlreiche Sonderschauen der diesjährigen Designers Open zielen darauf ab, Mode, Industrieerzeugnisse und anderer Produkte aus wiederverwendeten Ressourcen zur Schau zu stellen. Da ist es durchaus möglich, dass kleine Kunstwerke aus Autoteilen oder aus Zeitschriftenresten angefertigte Buddhas die Blicke auf sich ziehen. Einige Designzentren reisen extra aus Südkorea an, um die facettenreiche koreanische Upcycling-Designkultur auch dem europäischen Publikum zu präsentieren. Bei diesen Sonderschauen werden zukunftsträchtige Inspirationen gewiss automatisch gratis mitgeliefert.

Offene Fragen beantworten

Welche Materialien sind Stoffe der Zukunft? Wie kann es gelingen, Materialien zukünftig wiederzuverwenden und keine unnötigen Ressourcen zu verschwenden? Diese und viele weitere Fragen stehen bei den diesjährigen Designers Open im Mittelpunkt. Das Publikum darf beispielsweise auf Vorträge des "Do! Future Matters"-Kuratoren Niels Holger Wien gespannt sein, der das Thema Nachhaltigkeit aus einer völlig neuen Perspektive beleuchtet. Er schildert aus seiner eigenen Sicht, weshalb nachhaltige Prinzipien und ansteigendes Konsumverhalten eigentlich nichts miteinander gemeinsam haben.

Vier Areas für Designer und Produzenten

Die Vielfalt von Nachhaltigkeit wird in den Produkten und Designs der Aussteller stärker denn je verdeutlicht. Deshalb treffen zahlreiche Aussteller auf insgesamt vier Areas aufeinander, um nähere Einblicke in Themen wie regionale faire Produkte, nachhaltige Materialien und Schnitte oder Upcycling zu bieten. Dennoch möchten die Teilnehmer auch vor Augen führen, dass sich das Thema Nachhaltigkeit nicht immer einfach umsetzen lässt. Deshalb möchten die Aussteller Interessenten wachrütteln und vor Augen führen, dass Nachhaltigkeit auch einiger Initiative bedarf.

Mehrere Award Shows

Die diesjährige Award Show orientiert sich an Werten wie Qualität und Design. In diesem Jahr finden mehrere Award Shows statt, von denen sogar mehrere Shows Themen wie Nachhaltigkeit sowie zukunftsorientiertes Design in den Mittelpunkt stellen. Einer dieser Awards ist der Smile Business Award. Bei dieser Show bewertet eine fachkundige Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft besonders nachhaltige Ideen. Mit mehr als 200 Desigern, Labels und Newcomern haben sich die Designers Open als eine der führenden Designplattformen Deutschlands etabliert. Am 25. Oktober ist der Event von 12 bis 21 Uhr, am 26. Oktober von 10 bis 19 Uhr sowie am 27. Oktober von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet 9 Euro sowie 6,50 Euro im ermäßigten Tarif. Für Kinder und Jugendliche bis zu 14 Jahren ist der Eintritt frei.

 

 

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