Das steht in der Sommerpause bei RB Leipzig an

Dank einer überzeugenden zweiten Saisonhälfte hat der RB Leipzig den dritten Platz in der Bundesliga und somit die Champions League Ränge erreicht. Nun wird Ralf Rangnick wieder in den Hintergrund treten und die Arbeit des neuen Trainers Julian Nagelsmann beurteilen. Der ehemalige Coach von Hoffenheim gilt als eines der größten Trainertalente in Deutschland und soll mit RB eine Ära prägen. Dementsprechend gilt es für die Verantwortlichen jetzt, den Kader für die neue Saison aufzustellen. Wir blicken auf die Baustellen für das Transferfenster im Sommer.

Spieler wecken Begehrlichkeiten

Dass die jungen, aufstrebenden Spieler von RB Leipzig begehrt sind, ist keine Überraschung mehr. Bereits letztes Jahr wechselte Naby Keita für 60 Millionen Euro zum FC Liverpool. Und auch die anderen Talente wie Emil Forsberg, Dayot Upamecano und Timo Werner stehen immer wieder im Mittelpunkt des Interesses anderer Vereine. Insbesondere das Werben um Timo Werner bestimmt in letzter Zeit die Schlagzeilen. Vor allem mit dem FC Bayern München wird der Nationalspieler immer wieder in Verbindung gebracht. Zwar sei laut Ralf Rangnick noch kein Angebot für Werner eingegangen, allerdings ließ dieser bereits im Winter durchblicken, dass er sich einen Wechsel zum Rekordmeister vorstellen könne. Ob dies nun schon diesen Sommer oder erst im kommenden Jahr geschieht, sei einmal dahingestellt. Auch der junge Innenverteidiger Dayot Upamecano, der derzeit mit Frankreich bei der U21-WM mit Wettquoten von 6,00 zum Favoritenkreis gehört, wird heftig umworben. Der FC Arsenal soll angeblich schon mehre Male angefragt haben. Aber ähnlich wie bei Werner scheinen Rangnick und Co. ohne eine astromische Summe nicht gesprächsbereit

Zwei Neuzugänge stehen fest

Das Transferfenster öffnet traditionell am ersten Juli. Doch trotzdem konnten die Verantwortlichen bereits zwei starke Transfers für die kommende Saison klar machen. Für 12 Millionen Euro wurde Hannes Wolf verpflichtet. Bei RB Salzburg spielte der Jungnationalspieler eine überzeugende Saison und soll das offensive Mittelfeld der Bullen beleben. Zum Schock der Leipziger verletzte sich der Österreicher allerdings beim ersten Spiel der U21-EM schwer. Im Spiel gegen Serben brach sich der Linksaußen nach einem brutalen Foul den Knöchel. Damit dürfte er den Leipzigern mindestens bis ins kommende Jahr fehlen. Zudem konnte mit Luan Candido ein brasilianisches Talent verpflichtet werden, dass auf der linken Außenbahn sowohl defensiv als auch offensiv zu überzeugen weiß. Für den 18-jährigen Linksverteidiger überwies man acht Millionen Euro zum SE Palmeiras.

Wer kommt noch?

Zur Philosophie von RB Leipzig gehört es, immer auf der Suche nach dem nächsten großen Talent im europäischen Fußball zu sein. Kaum eine Verpflichtung ist älter als 22 bzw. 23 Jahre und fertige Stars werden nicht gekauft. Stattdessen setzt man auf eine hervorragende Ausbildung und ein weit verzweigtes Scouting-Netzwerk. Vor allem in Zusammenarbeit mit den anderen Red Bull Clubs auf der ganzen Welt stoßen die Verantwortlichen immer wieder auf unentdeckte Talente. In die Reihe von Namen wie Keita, Upamecano, Poulsen oder Forsberg könnten sich in Zukunft auch Candido oder Wolf einreihen. Zudem scheint Leipzig ernsthaftes Interesse an Harry Wilson vom FC Liverpool zu haben. Der Rechtsaußen würde mit seinen 22 Jahren perfekt ins Profil der Bullen passen. Gleiches gilt auch für die beiden Offensivkräfte Augustin Urzi und Andreas Skov Olsen, die zwar beide erst 19 sind, aber vielversprechende Talente sein dürften.

Bis zum Ende der Transferperiode wird bei RB Leipzig auf jeden Fall noch einiges passieren!

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