7 Tipps für passives Einkommen

Genügt das Einkommen dauerhaft für den Alltag nicht, gibt es zwei Möglichkeiten: Ausgaben einsparen oder die Einnahmen verbessern. Diese sieben Tipps für passives Einkommen entspannen die Situation schrittweise.

Das Vermieten einer ungenutzten Garage schenkt passives Einkommen.

Eine aktuelle Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zu den Einkommensverhältnissen in Deutschland zeigt, dass die durchschnittlichen Haushaltseinkommen zwischen 1991 und 2017 um rund 20 Prozent gestiegen sind. Sie macht ebenso deutlich, dass es für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen schwierig ist. Das klassische Einkommen lässt sich häufig nicht erhöhen. Die Arbeitszeit ist begrenzt und je nach Branche besteht bei der Bezahlung wenig Spielraum. Beim passiven Einkommen verkauft der Mensch nicht seine Arbeitskraft. Er besitzt etwas, dass er verkauft. Sein „Produkt“ arbeitet sozusagen für ihn. So bleibt Zeit, um Neues zu entwickeln oder klassisch zu arbeiten. Wichtig ist für passives Einkommen:

  • geringer Aufwand
  • wenig Konkurrenz
  • langfristige Verkäuflichkeit

Mit dieser Taktik lässt sich das passive Einkommen ausbauen und zunehmend entsteht ein finanzieller Spielraum.

Tipp 1: Miete – der Klassiker

Ein Klassiker beim passiven Einkommen sind Mieteinnahmen. Die Immobilie arbeitet für ihren Besitzer. Das kann eine kleine Wohnung sein, eine Einliegerwohnung, eine Garage oder schlicht Land. Sein Besitzer muss für Sanierungen Rücklagen bilden, doch gleichzeitig verdient er an der Immobilie. Wer eine Immobilie baut, sollte beim Grundriss die Option des Untervermietens mitbedenken. Denn sie schafft in schwierigen Situationen finanziellen Ausgleich.

Extra-Tipp: Hier ist Geduld das Stichwort. Über viele Jahre hinweg zahlt sich eine vermietete Immobilie selbst ab und wird somit zum Reingewinn.

Tipp 2: Cleveres Online-Angebot

Das Interesse an digitalen Angeboten steigt. Ob es um berufliche Perspektiven geht oder um Hobbys – das Internet bietet viele Möglichkeiten für passives Einkommen. Wer über Fachwissen verfügt, bietet Online-Kurse an. E-Learning ist nicht nur ein Thema für Schüler und Studenten. Wieso nicht einen gut gemachten Kurs rund ums Auto anbieten? Wichtig ist, dass der Anbieter ein Medium wählt, das für ihn passt. Wer gut frei redet, ist mit einem Video gut beraten. Wer besser schreibt, für den bieten sich erklärende E-Books an.

Extra-Tipp: Ein bisschen Spaß und Unterhaltung bringen Online-Casinos ins passive Einkommen. Wer die entsprechenden Fähigkeiten im Poker oder die Coolness für Automaten mitbringt, kann so spielerisch nebenbei etwas Geld dazu verdienen.

Tipp 3: Bücher schreiben

Bei einem Buch geht der Schreibende in die Vorleistung. Er investiert Zeit und Gedanken in sein Produkt. Damit sich dieses Investment auszahlt, sind einige Überlegungen sinnvoll. Gibt es durch den klassischen Beruf oder Hobbys Nischen, die sich für Bücher anbieten? Wer beispielsweise Stadtführungen anbietet, kann interessante Geschichten und Wissenswertes rund um Sehenswürdigkeiten als E-Book anbieten. Wer als Landschaftsgärtner arbeitet, fasst Tipps zur Pflege von Gärten in einem E-Book zusammen. Selfpublishing geht bei vielen Portalen einfach und bietet Anfängern beim Schreiben einen Anfang. Wer keine Karriere als Autor plant, sondern lediglich ein passives Einkommen generieren möchte, nutzt diese Option. Denn der Weg zu einem Verlag ist oft zeitaufwendig.

Tipp 4: Aktien

In Deutschland sind die meisten Menschen beim Thema Aktien zurückhaltend. Wer sich etwas einarbeitet, kann mit dem Anlegen in Aktien ein zuverlässiges passives Einkommen schaffen. Wer in Aktien anlegt, sollte sich vor einem Kauf mit den Geschäftsberichten und den Quartalszahlen beschäftigen. Wem das zu hoch ist, der investiert in Aktienfonds. Hierbei übernimmt ein Profi den konkreten Kauf. Das eingesetzte Geld wird aufgeteilt und die Gewinne sind von einzelnen Aktien unabhängiger. Aktien sind zunächst ein komplexes Thema, das etwas Zeit fordert. Wer diese Hemmschwelle überwindet, baut sich mit Aktien langfristig ein finanzielles Polster auf.

Extra-Tipp: Für Aktien ausschließlich freies Kapital nutzen. Wer auf einen festen Verkaufszeitpunkt angewiesen ist, macht eventuell beim Verkauf Verluste.

Tipp 5: Privates Carsharing

Viele benötigen ihr Auto lediglich für bestimmte Situationen. Über längere Zeiträume steht das Auto. Oder eine Familie hat zwei Autos, ein kleineres und ein größeres Auto. Mit dem kleineren Auto fährt ein Elternteil jeden Tag die Wege zur Arbeit. Das größere Auto wird lediglich benötigt, wenn die ganze Familie zusammen unterwegs ist. Wer sich mit unterschiedlichen Menschen zu einem Carsharing zusammenschließt, verdient mit seinem Auto Geld. Privates Carsharing lässt sich unterschiedlich aufbauen:

  • das Auto wird von einer Gemeinschaft zusammen gekauft
  • das Auto gehört einer Person und diese vermietet es den anderen

Der Kreis sollte bei beiden Methoden nicht zu groß sein, sonst wird der Aufwand zu groß. Vorab sollten ein Kilometerpreis und möglicherweise eine feste Monatsgebühr abgesprochen sein. Damit die Einnahmen in einem sinnvollen Verhältnis zum Aufwand stehen, sollte das Auto ausreichend verfügbar sein.

Extra-Tipp: Vorab bei den Interessenten schauen, wie gut die Zeiten zusammenpassen.

Tipp 6: Interessen vermarkten

Wer ein besonderes Hobby hat, kann dieses mit einem Blog zu Geld machen. Hierbei gibt es mittlerweile mit Partnerschaften mit Unternehmen durchaus lukrative Möglichkeiten. Wichtig ist: Es muss eine Nische bedienen, die für viele Leser attraktiv ist und gleichzeitig so speziell, dass es nicht bereits zu viel dazu gibt. Wer beispielsweise in seiner Freizeit klettert, kann aus diesem Interesse einen attraktiven Blog gestalten. Ist der Hund die große Leidenschaft, braucht der Blog einen spezielleren Ansatz als die Hundeliebe. Ist es vielleicht die Rasse, die besonders ist? Sind die Ideen für die Freizeit besonders (Agility, Obedience oder Dogdancing)? Dieser spezielle Ansatz hilft den Lesern, sich schnell zu orientieren, und der Seite, relativ schnell bei Google hoch zu ranken.

Extra-Tipp: Mit einem zusätzlichen Spendenbutton erhalten die Leser die Möglichkeit, für das Lesen zu bezahlen. Charmante Formulierungen wie beispielsweise die Einladung auf einen Kaffee und einfache Bezahlmöglichkeiten machen es leichter.

Tipp 7: YouTube-Kanal

Eine weitere Quelle für passives Einkommen bietet YouTube. Auch hier gelten die Nische und das Besondere als wichtig. Das Einkommen der bestverdienenden YouTuber sollte niemand erwarten. Aber wer etwas zu vermitteln hat und das auf eine ansprechende Art tut, für den kann sich ein YouTube-Kanal lohnen. Er lässt sich nahe dem eigenen Beruf ansiedeln oder thematisch aus einem Hobby nähren. Gut gemachte Do-it-yourself-Anleitungen oder kurze Videos sind bei vielen Nutzern beliebt. Ein YouTube-Kanal lässt sich mit anderen sozialen Medien koppeln.

Extra-Tipp: Zunächst in das eigene Netzwerk investieren und andere Nutzer positiv kommentieren. Ganz ohne Arbeit funktioniert der Start nicht.

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