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Lesen und gelesen werden. Tauschen Sie Ihre Meinung mit Lesern aus aller Welt aus! Diskutieren Sie über Themen, die Leipzig bewegen!

Deutsche Bahn benachteiligt Sachsen beim ICE Verkehr (11.03.2010)

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) stemmt sich mit Vehemenz gegen drohende Einschränkungen beim ICE-Verkehr in Sachsen. Tillich fordert die Deutsche Bahn mit Nachdruck auf, ihre bislang bekannt gewordenen Pläne zu überdenken. „Sachsen muss angemessen an das deutsche Schienennetz angeschlossen sein“, betonte der Ministerpräsident am Donnerstag (11.3.) in Dresden am Rande der Sitzung des Sächsischen Landtags. Derartige Einschnitte in die Bahnanbindung des Freistaates seien inakzeptabel.

Die DB plant, mit dem neuen Fahrplan ab Dezember 2010 den Stundentakt auf den Strecken Franfurt/Main-Dresden und Berlin-Leipzig-München aufzugeben und durch für Sachsen deutlich verschlechterte Angebote zu ersetzen: Leipzig wird zwischen Berlin und München nur noch zweistündig und mit deutlich verlängerten Fahrzeiten bedient; die andere Stunde fährt der ICE künftig über Halle.

Auch Frankfurt/Main – Dresden wird nur noch zweistündig und ohne Halt in Riesa (und eventuell auch ohne Halt in Dresden-Neustadt) bedient. Außerdem gibt es dann einen ICE / IC zwischen Hannover-Leipzig-Dresden, der aber nicht im 60-Minutentakt fahren wird, so dass auf der Strecke Leipzig-Dresden etwa ein 80/40 Takt entsteht. Dies hat auch Auswirkungen auf den Nahverkehr.

Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie liebe Leser welche Auswirkungen diese Entscheidung auf Ihre Nutzung von Verkehrsmitteln hat?


Impfung gegen die Neue Grippe (Schweinegrippe). (22.10.2009)

Am 26.10. beginnt in Sachsen die Impfung gegen die neue Grippe. Es wird damit begonnen Polizei, Feuerwehr und Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu impfen. Darüber informierte die Gesundheitsministerin Christine Clauß heute in Dresden. Ab Anfang November werden alle Menschen im Freistaat das Angebot erhalten, sich durch ihre Hausärzte impfen zu lassen, so Clauß.

„Der im Freistaat Sachsen eingesetzte Impfstoff Pandemrix ist ein sicherer und wirksamer Impfstoff“, erläuterte die Ministerin. Es ist ein sogenannter Spaltimpfstoff, d.h. es wurden nur Bestandteile der Virushülle für den Impfstoff genutzt. Weil in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit nicht genügend Virus-Antigen für ausreichend große Impfstoffmengen produziert werden konnte, war der Zusatz sogenannter Adjuvantien notwendig. Diese erhöhen und verbreitern die Wirkung des Impfstoffs. Adjuvantierte Impfstoffe sind auch dann noch wirksam, wenn sich das Virus verändert. Allerdings können Adjuvantien auch unerwünschte Nebenwirkungen auslösen oder verstärken.

Alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind geprüft. Voraussetzung für die Zulassung von Impfstoffen ist, dass diese sicher, wirksam und verträglich sind. Berichte, nach denen ein Impfstoff wirksamer, verträglicher oder besser als ein anderer sei, sind unzutreffend; mit allen zugelassenen Impfstoffen kann ein guter Impfschutz erreicht werden.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter von 10 bis 60 Jahren werden zunächst einmal geimpft. Nach Vorliegen weiterer Daten wird entschieden, ob noch eine zweite Impfung durchgeführt werden muss. Ältere Menschen sollen zwei Impfdosen im Abstand von mindestens drei Wochen erhalten. Kinder im Alter von sechs Monaten bis neun Jahren sollen zwei halbe Erwachsenendosen im Abstand von drei Wochen erhalten. Auch die Impfung von Schwangeren und Stillenden wird empfohlen.

Den Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen sowie den Privatversicherten entstehen durch die Impfung keine Kosten. Findet der Arztbesuch lediglich wegen der Impfung statt, ist keine Praxisgebühr zu entrichten.


Unsere Frage an Sie liebe Leser: Werden Sie das Angebot annehmen und sich gegen die Neue Grippe impfen lassen?



Einführung des Sozialtickets (27.01.2009)

Zum 1. August 2009 soll die „Leipzig-Pass-Mobilcard“ eingeführt werden. Das verbilligte Ticket gilt für Straßenbahn und Bus in dem Tarifbereich 110 (Leipzig-Stadt) und kostet mit 26 Euro rund die Hälfte einer Monatskarte. Bereits am 22. Mai 2008 wurde die Einführung der „Leipzig Mobil Card“ vom Stadtrat beschlossen.

Die städtischen Kosten für die Leipzig-Pass-Mobilcard betragen jährlich rund 1,53 Millionen Euro, bei einer Einführung ab 1. August anteilig 653 000 Euro für 2009. Darin enthalten sind die mit dem Leipzig-Pass-Mobilcard verbundenen Mindereinnahmen und Mehrkosten beim MDV (als Zuschuss an den MDV in Höhe von 1,46 Millionen Euro) und anteilige Kosten für den Vertrieb der Leipzig-Pass-Mobilcard und erhöhte Druckkosten für den Leipzig-Pass (68 000 Euro).

Der Zuschuss an den MDV ist notwendig, weil die Einnahmen aus dem Sozialticket die Einnahmeverluste im Bereich der Bartickets und die Mehraufwendungen in Folge des höheren Fahrgastaufkommens nicht decken werden. Es werden etwa neun Millionen zusätzliche Fahrten pro Jahr erwartet.

Was halten die Leipziger von der "Leipzig-Pass-Mobilcard"?

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Digitalfunk für Leipzigs Retter (18.07.2007)


Die Pläne zur Einführung des Digitalfunks für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Leipzig sollen auf eine finanzielle Basis gestellt werden.
Erst am 15. März 2007 haben Bund und Länder beschlossen, mit dem Aufbau des Digitalfunks noch im Jahr 2007 zu beginnen und diesen bis 2010 abzuschließen. Der Digitalfunk bietet gegenüber dem Analogfunk wesentlich mehr Funktionalitäten, wie z.B. hohe Abhörsicherheit, stabile Verbindungen durch Netzwerktechnologie, Datenübertragung u.a.m.

"Mit dem Digitalfunk wird auch in Leipzig die Kommunikationssicherheit erhöht und den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) eine moderne Kommunikationsinfrastruktur zur Verfügung gestellt. Die vorhandene überalterte analoge Technik kann weder technisch noch wirtschaftlich den zukünftigen Anforderungen gerecht werden", begründet Heiko Rosenthal seinen Antrag.

Der Digitalfunk besteht aus einem Digitalfunknetz sowie den technischen Netzmanagementkomponenten und den Digitalfunkendgeräten der Nutzer. Zu den Endgeräten gehören Fahrzeugfunkanlagen, Handsprechfunkgeräte und Zubehör. Diese müssen bei den öffentlichen Feuerwehren Leipzigs und im Rettungsdienstbereich jetzt ausgetauscht bzw. ergänzt werden.

Die Projektgruppe BOS - Digitalfunk Sachsen bereitet derzeit intensiv den Aufbau des neuen digitalen Funksystems in Sachsen vor. Im Regierungsbezirk Leipzig soll der Netzaufbau bis 2008 abgeschlossen sein. Dann können die Endgeräte zur Anwendung kommen.
Bund und Länder tragen die Kosten des Netzaufbaus und des Netzbetriebes. Die Gesamtkosten für die Umrüstung der Endgeräte in den öffentlichen Feuerwehren, im Rettungsdienst und Katastrophenschutz einschließlich Softwareumrüstung werden von der Kommune getragen. Sie liegen in Leipzig bei 1.650.500 Euro. Der Freistaat unterstützt die Beschaffung der öffentlichen Feuerwehren mit 75 % der Kosten.

Am 18. Juli 2007 wird die Vorlage dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt.

Was halten die Leipziger von dieser Umstellung ?

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Ermittler legen kriminelles Netzwerk offen - Schwerpunkt in Leipzig (22.05.2007)

Sachsen steht offenbar vor einer Justiz- und Korruptionsaffäre erheblichen Ausmaßes. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung haben Ermittler in jahrelanger Kleinarbeit ein Geflecht aus Organisierter Kriminalität (OK), Immobiliengeschäften und Kinderprostitution ausgemacht. Es sollen hohe Justiz-, Polizei- und Politikkreise verwickelt sein. Der Schwerpunkt der Ermittlungen liegt in Leipzig.

Ansatzpunkt für die Affäre sind hochgeheime Akten aus dem Landesamt für Verfassungsschutz in Dresden. 15.600 Blatt haben die Beamten der ehemaligen OK-Abteilung in fast 100 Aktenordnern gesammelt, die im Landesamt unter Verschluss gehalten werden. Das brisante Material über mafiöse Strukturen im Freistaat droht in Kürze vernichtet zu werden. Grund ist ein Vorstoß von Sachsens oberstem Datenschützer Andreas Schurig, der dem Verfassungsschutz rechtswidriges Verhalten vorwirft. Nach einem Urteil des Landesverfassungsgerichts vom 21. Juli 2005 darf OK im Regelfall nur noch von der Polizei, aber nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Der Verfassungsschutz arbeite mit Hochdruck an der Aufbereitung der in den Akten enthaltenen Informationen. Laut Medienberichten handelt es sich bei den streng geheimen Unterlagen um Material zu Straftaten wie Korruption, Amtsmissbrauch und Kinderprostitution. Auch Politiker und Justizbeamte sollen beteiligt sein.

Keine Angaben gab es am Freitag darüber, wie viele der brisanten Informationen bei der Aufbereitung eventuell geschwärzt oder unter Verschluss gehalten werden müssen. Bei den laufenden Arbeiten des Verfassungsschutzes geht es nach Ministeriumsangaben zum einen darum, den Schutz der Quellen zu gewährleisten. Zum anderen müsse aber auch die so genannte Erkenntnisdichte ausreichend sein. Im Gegensatz zu Polizei und Staatsanwaltschaft darf der Verfassungsschutz auch ungeprüfte Informationen zusammentragen, die sich beispielsweise nur auf Hörensagen stützen.

Was denken die Leipziger über die Herausgabe der Akten?

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Leipzig, 03.09.2010

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