
1912 wurde die Deutsche Bücherei in der
Verlagsstadt Leipzig von der Stadt, dem
Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig
und dem Königreich Sachsen als Gesamtarchiv des
deutschsprachigen Schrifttums gegründet. Ihr
Auftrag ist es, die gesamte seit 1913 in
Deutschland erschienene deutschsprachige,
fremdsprachige sowie die ausländische Literatur in
deutscher Sprache zu sammeln, in einer
Nationalbibliografie zu verzeichnen und für
Jedermann zur freien Verfügung zu stellen. Sie
bildet damit das geistige Archiv der Nation.
Aufgrund der Gesetzesnovellierung der deutschen
Bibliothek am 29.06.2006 wird die Deutsche
Bücherei in Deutsche Nationalbibliothek umbenannt.
Mit einem Bestand von derzeit 13,5 Mio. Einheiten
ist die Deutsche Nationalbibliothek die größte
Bibliothek
Deutschlands, die heute den ersten Standort Der
Deutschen Bibliothek einnimmt.
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