Einer Rahmenvorlage zur Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofes Plagwitz stimmte die Verwaltungsspitze auf Vorschlag von Baubürgermeister Martin zur Nedden in der heutigen Dienstberatung zu.
Laut integriertem Stadtentwicklungskonzept (SEKO) sowie der Fortschreibung des Konzeptionellen Stadtteilplanes (KSP) soll der Plagwitzer Güterbahnhof als derzeitige Bahn-Brache überwiegend in einen öffentlichen Freiraum mit neuen Fuß- und Radwegverbindungen und einer maßvollen baulichen Nutzung umgewandelt werden. Zur Vorbereitung der dafür notwenigen Maßnahmen und Abstimmungen mit dem Eigentümer hat sich eine ämterübergreifende Koordinierungsgruppe unter Vorsitz des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung gegründet, in der auch die Bürgerinitiative Bürger Bahnhof Plagwitz mitarbeitet. Zu den ersten Zielen der Arbeitsgruppe zählt, die unterschiedlichen Teilansätze zur Gesamtentwicklung in einen konsensfähigen Maßnahmeplan zu überführen, einen Zeitplan für die gesamte Umgestaltung aufzustellen und erste bauliche Maßnahmen unter Ausschöpfung verfügbarer Fördermittel vorzubereiten. Vorgesehen sind unter anderem Grüngestaltungen, sowie Fuß- und Radwegeverbindungen, die das Bahnhofsgelände erschließen.