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Alle News von abenteuer leben auf einen Blick:
Das scharfe Ende
vom 28.08.2010 mit 2 Kommentaren
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Für einen Gelegenheitskletterer oder einen Anfänger stellt sich die Frage kaum. Denn das Seil kommt in der Regel von oben. Abstürzen kann man also nicht, doch dieses gewisse Kribbeln ist trotzdem da, denn die Angst vor dem Fallen ist uns tief ins Gehirn geritzt. Diese Angst und das gleichzeitige Wissen, das nicht wirklich etwas passieren kann, ist vermutlich der Grund dafür, warum der Klettersport so einen gewaltigen Boom erlebt. mehr…
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Kruzenshtern
vom 4.08.2010 mit einem Kommentar
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Adam Johann Ritter von Kruzenshtern ist einer der bedeutendsten Seefahrer Russlands und bis heute sehr populär. Er unternahm von 1803 bis 1806 mit zwei Schiffen die erste russische Weltumseglung und begründete damit den russischen Anspruch, eine Seegroßmacht zu sein. mehr…
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Die Sachsensailer haben mich zum zweiten Mal für einen Vortrag auf ihrem Segeltörn engagiert. Mit einem der schönsten und größten Windjammer der Welt, der “Kruzenshtern” segelt das Team von Stockholm nach Rostock zur Hanse Sail. Doch bevor es los geht, verbringen die Wirtschaftskapitäne noch zwei Tage in Schwedens Hauptstadt, um hier Kontakte zu knüpfen und sich die Stadt anzusehen, denn hier befindet sich eine der großartigsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten der Welt. mehr…
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Wir haben in den letzten beiden Jahren viel Arbeit in das neue Design, die Aktualität und die Überarbeitung der Inhalte meiner Homepage gesteckt. Unser Ziel war es, die Seite attraktiver und vor allem informativer zu machen. Das hat sich ausgezahlt. Denn wir können eine ständig steigende Zahl von Besuchern begrüßen, die neuerdings vor allem über Suchmaschinen auf uns aufmerksam werden. Um dieses Potential auch über die reine Information unserer User hinaus zu nutzen, wird es ab 1. August einen Shop geben. mehr…
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Hochkultur und Hochgebirge! Passt das zusammen? Auf jeden Fall finden die Macher des MDR-Kulturmagazins artour die Frage interessant, was die Faszination der Berge ausmacht. Warum steigen Leute auf hohe Gipfel und riskieren dabei Gesundheit und sogar ihr Leben? Und wieso gehen immer mehr Leute klettern? Diese offensichtlich gefährliche und anstrengende Spielart des Bergsports gehört sicher zu den derzeit weltweit am stärksten boomenden Sportarten überhaupt. Das Phänomen ist so auffällig, dass auch passionierte Flachländer darauf aufmerksam werden. Deshalb widmet die Redaktion des MDR-Kulturmagazins dem Thema Berg am kommenden Donnerstag um 22.05 Uhr eine ganze Sendung. mehr…
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Kalender 2011
vom 22.06.2010 mit einem Kommentar
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Im Laufe der vielen Jahre, die ich inzwischen auf Reisen gehe, haben sich abertausende von Bildern angesammelt. Einige davon sind es sogar wert, sie auch zu zeigen. Bisher habe ich das fast ausschliesslich in meinen Vorträgen getan. Doch das soll sich jetzt ändern. mehr…
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Irgendwie hat man ja immer eine Vorstellung im Kopf, wenn man schon mal etwas ähnliches gesehen hat. Und Klettergärten habe ich nun wirklich schon viele gesehen. Doch Ceüse hat mit meiner bisherigen Vorstellung von Klettergärten nun überhaupt nichts gemein. Dieser ist gigantisch und in seiner Form fast schon ein bisschen überirdisch, denn von weitem sieht der Felsen von Ceüse aus wie ein gerade eben gelandetes Ufo. mehr…
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Der Wetterbericht verkündete Unsicherheit, deshalb haben wir unsere Pläne bezüglich der Aiguille Dibona geändert und sind noch weiter in den Süden gefahren. Unser erstes Ziel war die Region Dévoluy. Hier gibt es verträumte Dörfer mit uralten Kirchen, kaum Menschen und grossartige Kalksteinwände. Routen von 500 Klettermetern und mehr sind keine Seltenheit. mehr…
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Die Dauphiné beeindruckt mich vor allem wegen der schier unendlichen Möglichkeiten, die Kletterer und Bergsteiger hier gleichermassen haben. Es fängt bei gut abgesicherten Klettergärten an und endet bei über 1000 Meter langen kombinierten Routen auf wirklich grossartige Gipfel. Die Gegend hier ist ein Alpinisten- Eldorado. mehr…
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Im Jahre 1650 berechnete James Ussher, Erzbischof von Armagh, aus den in der Bibel enthaltenen Informationen das Alter der Erde. Seine zweifellos sorgsame Berechnung hatte das Ergebnis, dass die Erde am Montag, den 26. Oktober im Jahr 4004 vor Christus um 9 Uhr morgens erschaffen wurde. Dieses Datum für die Geburtsstunde der Erde wurde in den englischen Bibeln noch bis in das frühe 19. Jahrhundert abgedruckt. Die Erde hatte also keine allzu lange Geschichte. mehr…
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Lebendig sein!
vom 30.05.2010 mit einem Kommentar
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Selten war ich lebendiger als gestern am Tête d’ Aval. Wir hatten uns einen riesigen Pfeiler in der Südwand ausgesucht. Hier gibt es eine Route mit dem Namen “Pilier Rouge Hebdo”, die nach der französischen Skala für alpine Routen mit TD+ eingestuft ist, was für trés difficile also sehr schwierig steht. Doch so schwierig ist TD+ nun auch wieder nicht. Die meisten Seillängen sind mit 6- bis 6+ angegeben, nur eine Stelle sollte schwieriger sein. mehr…
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Berge im Kopf
vom 29.05.2010 mit 2 Kommentaren
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Antonin und Vincent sind unsere Gastgeber. Sie wohnen in Vallouise in der Nähe von Briançon in einer kleinen Wohnung in einem von Bergen umgebenen Mehrfamilienhaus. Eine Bergsteigerjunggesellenwirtschaft, in der jede ordentliche deutsche Hausfrau mindestens drei Tage voll zu tun hätte. Doch es sind unglaublich sympathische und vor allem entspannte Jungs. Und sie machen buchstäblich nichts anderes als klettern. Jeden Tag. Sie haben Berge im Kopf. mehr…
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Wer hätte das gedacht? Die Wiege der Französischen Revolution ist eine Region im Südosten Frankreichs, die Dauphiné. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Schon 1763 wollten die Bewohner dieser Provinz in Südosten Frankreichs aufhören, nur davon zu träumen. Sie lehnten sich gegen die königlichen Steuergesetze auf und schützten ihre bürgerlichen Freiheitsrechte. 1788, also ein Jahr vor der Französischen Revolution, verteidigten die Bürger von Grenoble, der schon damals größten Stadt dieser Region, ihr Parlament erfolgreich gegen die königlichen Truppen Louis XVI. mehr…
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Es kommt oft vor, dass gute Sportkletterer, jung, durchtrainiert und an Bohrhaken gewöhnt, in der Sächsischen Schweiz ein großes Problem bekommen. Hier herrscht eine Kletterethik, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammt. Und das ist auch gut so. Die Routen müssen selbst abgesichert werden und zwar mit Knoten- und Bandschlingen! Und das muss man können und ein Auge haben für die Stellen, wo solche Schlingen tatsächlich einen Sturz halten. Chalk (Magnesiumcarbonat zum Trocknen und Abstumpfen der Finger) ist verboten. Ringe sind äusserst sparsam gesetzt, und der Sächsische Sandstein ist häufig ziemlich brüchig. mehr…
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Die Überquerung des patagonischen Inlandeises Ende des vergangenen Jahres liegt hinter mir und nur kurze Zeit später habe ich mich zwei Monate in Nepal bemüht, meine Gäste auf den Island Peak und über die Khumbu-Pässe zu bringen. Nun wäre es an der Zeit, mal ein bisschen zu verschnaufen. Doch schon taucht mit der Besteigung des Cerro Fitz Roy das nächste Projekt am Horizont auf, und das will besonders sorgfältig vorbereitet sein. mehr…
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Heute fand das erste Treffen meiner neuen Gäste für die Nepaltour 2011 statt. Dieser Termin ist es, der mir alle Jahre anzeigt, dass wieder eines vorbei ist. Für mich bedeutet diese erste Zusammenkunft sozusagen den Startschuss in das neue Jahr. Die Vorbereitung für die nächste Nepaltour beginnt, der Klettersommer steht vor der Tür, meist startet auch die intensive Vorbereitung auf eine neues Expeditionsprojekt. Und genauso ist es dieses Jahr auch. mehr…
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Kinder, Kinder!
vom 5.05.2010 mit 3 Kommentaren
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Es gibt Anfragen, die kann man einfach nicht ablehnen, obwohl ich das, ehrlich gesagt, am liebsten getan hätte. Ob ich denn mal über Eis und Schnee in der Arktis und meine Erlebnisse dort in einem Kindergarten erzählen könnte? Also wirklich, ich bin doch kein Märchenonkel! Und meine Erfahrungen bei der Arbeit mit so kleinen Kindern gehen gegen Null. Doch die Neugierde war größer als meine Skepsis, und was konnte schon groß passieren? Ich würde mich höchstens bei den Kindergärtnerinnen blamieren. mehr…
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Am vergangenen Wochenende fand in dem wunderschönen Ort Braunfels bei Wetzlar in Hessen die 16. Internationale Vortragsbörse statt. Diese Veranstaltung, organisiert von der Gesellschaft für Bild und Vortrag, hat sich in den letzten 20 Jahren europaweit zum wichtigsten Treffen von Diareferenten und Vortragsveranstaltern entwickelt. In einem umfangreichen dreitägigen Programm dreht sich alles um “Diavorträge”, die allerdings inzwischen keine mehr sind. mehr…
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Wir sind wieder in Kathmandu eingetroffen, eine ganz besondere Tour geht ihrem Ende entgegen. Kontrastreich, voller Höhepunkte und bei besten Bedingungen. Doch schon allein die Zahlen lassen aufhorchen! mehr…
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Wir befinden uns seit gestern mitten im Herzen des Himalaya. Da muss ich vorsichtig sein mit Superlativen, denn man sagt mir nach, dass ich eine Schwäche dafür hätte. Und leider ist gerade alles um uns herum riesig, einmalig und besonders großartig. mehr…
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Über den Pass!
vom 18.03.2010 mit 7 Kommentaren
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Bei nahezu perfekten Bedingungen sind wir heute über den 5417 Meter hohen Renjo-Pass gestiegen. Wir hatten den ultimativen Bergblick auf den Everest und die vielen anderen weltberühmten Gipfel. mehr…
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Ungewöhnlich!
vom 15.03.2010 mit 2 Kommentaren
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Ich werde mich nie daran gewöhnen, Träger schweißüberströmt riesige Lasten schleppen zu sehen. Schon gar nicht, wenn das meine Lasten sind und über 5000 Meter hohe Pässe überquert werden. mehr…
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Veränderung!
vom 12.03.2010 mit 4 Kommentaren
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Wir sind in Namche eingetroffen, die erste Hälfte der Tour ist vorbei. Doch erst jetzt geht es so richtig in die Berge. mehr…
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Thupten Cholin
vom 9.03.2010 mit 9 Kommentaren
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Wir haben heute einen beschwerlichen Umweg gemacht. 1000 Höhenmeter mehr als nötig. Doch es hat sich gelohnt! mehr…
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Kleiner Test!
vom 6.03.2010 mit 3 Kommentaren
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Wir sind auf dem Weg in das Khumbu, um Pässe zu überqueren. Aber auf dem Weg dorthin tun wir das natürlich auch schon. Heute gab es gleich den ersten Testpass! mehr…
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Gut gewählt!
vom 4.03.2010 mit 7 Kommentaren
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haben meine neuen Gäste mit ihrer Tour durch die Solo-Khumburegion des Himalaya. Die drei großen Pässe Renjo, Cho und Kongma sind in den nächsten drei Wochen unser Ziel. mehr…
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Holy
vom 28.02.2010 mit 2 Kommentaren
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An oberster Stelle in der Götterwelt der Hindus stehen drei Gottheiten: Brahma als Schöpfer, Shiva als Zerstörer und Vishnu als Erhalter. Jedesmal wenn die Welt in Gefahr ist, kehrt Vishnu auf sie zurück, um sie zu beschützen und das Übel abzuwenden. mehr…
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Nicht lernfähig!
vom 25.02.2010 mit 8 Kommentaren
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Einer meiner Gäste meinte das letztens von mir. Vielleicht sagte er das nur im Spaß, womöglich aber auch nicht. Ich wollte schon Einspruch einlegen und für mich in Anspruch nehmen, dass ich schon lernfähig wäre. mehr…
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An diese Tour auf den Island Peak werde ich mich vor allem wegen eines Hundes erinnern. Denn nette und starke Gäste, die gleich gruppenweise den Gipfel erreicht haben, gab es schon öfter. mehr…
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Unser Gipfelabenteuer fing gestern schon gut an. Fast alle waren pünktlich zum vorher gemeinsam festgelegten Zeitpunkt um vier Uhr morgens abmarschbereit. mehr…
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Matthias hat einen Satz geprägt, der von meinen Gästen einstimmig zum Spruch dieser Reise gekürt worden ist: “Noch ne Schüssel Scheisse gibt es nicht”. mehr…
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Wenn Sherpas auf Berge steigen, dann tun sie das in der Regel nicht freiwillig. Sie glauben, damit die Götter zu verärgern, die ja ihrer Meinung nach auf den Gipfeln wohnen. mehr…
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Glückliche Gäste
vom 6.02.2010 mit 29 Kommentaren
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Es gibt kaum einen besseren Start für eine Tour durch die Everestregion, wenn ich mit meinen Gästen in Namche eingetroffen bin und wir gutes Wetter haben. mehr…
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Abgefahren
vom 4.02.2010 mit 12 Kommentaren
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Wir befinden uns im Anflug auf Kathmandu. Wenn ich aus dem Fenster schaue, dann sehe ich die Annapurna und den Dhaulagiri. In wenigen Minuten landen wir in Nepal, meiner zweiten Heimat. mehr…
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Wieso das so ist, weiss ich nicht. Aber obwohl ich nun seit fast genau zwanzig Jahren Vorträge halte, zuerst an der Veterinärmedizinischen Fakultät im Anatomiehörsaal und dann mit meinen Expeditionsberichten auf Tourneen durch Mitteldeutschland, wird das Lampenfieber nicht weniger. mehr…
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Gerade rechtzeitig zur Präsentation meines neuen Vortrages “Leidenschaft siegt” am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr im penta hotel ist mein neuer lichtstarker Full-HD-Projektor für Großveranstaltungen eingetroffen. mehr…
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Die Sächsischen Kletterer sind bekannt für ihre Hartnäckigkeit. Wenn sie in ihrem kleinen Gebirge irgendwo beim Klettern der Mut oder die Kraft verlassen hat und sie sang- und klanglos aus einer Kletterroute abseilen mussten, dann lässt ihnen das keine Ruhe. Sie haben einen “Sack aufgehängt”, den sie irgendwann dort wieder abholen müssen. mehr…
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Fabian
vom 14.12.2009 mit einem Kommentar
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Daran erinnere ich mich genau! Schließlich begegneten wir uns in der Gelben Kante an der Kleinen Zinne. Unter uns befand sich eine andere Seilschaft. Sie kam immer näher, und es war offensichtlich, dass die beiden besser kletterten als Brigitte und ich. So was ist deprimierend, jedenfalls für mich. mehr…
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Heimweg(h)
vom 18.11.2009 mit einem Kommentar
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Ich bin gar nicht erst losgelaufen an die Nordwestseite des Fitz Roy, denn nach dem Jahrhunderttag hatte sich das mit dem brauchbaren Wetter erledigt. Die Sicht ist dahin, und es regnet schon seit zwei Tagen. Aber das hat auch sein Gutes, fällt es mir so erst recht nicht schwer, die Heimreise anzutreten. mehr…
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Fitz Roy
vom 15.11.2009 mit einem Kommentar
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Wer nach Patagonien kommt, um die wirklich einmaligen Granitriesen zu bewundern, die Gletscher, Seen und Wälder, der sollte wegen des häufig schlechten Wetters Zeit und vor allem Geduld mitbringen. Wieviel davon nötig ist, um hier zu klettern, will ich mir noch gar nicht vorstellen. mehr…
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Cesare Maestri wollte nach seinen eigenen Worten der beste Bergsteiger der Welt werden. “Selbst beim Liebesakt machte ich noch Liegestütze, um meine Muskeln zu trainieren”. mehr…
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Seit Georg auf dem Weg nach Hause ist, vermisse ich nicht nur einen Freund und Gesprächspartner sondern auch sein komfortables Hilleberg- Zelt. mehr…
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Gibt es das perfekte Abenteuer? Gibt es überhaupt irgendetwas, das perfekt wäre? Vielleicht ja, vielleicht auch nicht, egal. Unsere Überquerung des patagonischen Inlandeises von Tortel bis zum Fitz Roy und zum Cerro Torre war gleich in vielerlei Hinsicht ein perfektes oder besser gesagt ein großes Abenteuer. mehr…
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Ansichten
vom 7.11.2009 mit 3 Kommentaren
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Ansichtssachen sind die Dinge, über die man sich nicht einigen kann. Zum Beispiel, welches der schönste Berg oder der schönste Bergblick der Welt sein könnte. Man muss natürlich viele schöne Berge gesehen haben, um sich diesbezüglich ein Urteil bilden zu können. Ich hab schon viele gesehen: K2, Mustagh Tower, Pumo Ri und allen voran die unvergleichlich schöne Ama Dablam. Zu jener hab ich auch noch eine besondere Beziehung, weil ich sie als Jahreserster 2006 bestiegen habe. mehr…
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Selten war die Rückkehr in die Zivilisation so unvermittelt wie dieses Mal. Wir sind in El Chaltén eingetroffen. mehr…
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Über den Pass
vom 2.11.2009 mit einem Kommentar
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Es ist vollbracht! Jeder hat seine beiden Lasten über den Paso del Viento gehievt. Doch heute hatten wir entschieden weniger Wind als gestern. mehr…
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Wie weggeblasen
vom 1.11.2009 mit einem Kommentar
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… war meine Euphorie von gestern. Heute hieß die Aufgabe, die erste Last über den Paso del Viento zu bringen. Doch ein Sturm biblischen Ausmaßes brachte uns fast an den Rand der Verzweiflung. mehr…
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Heute wollten wir den 17 Kilometer entfernten Eisrand vor dem Paso del Viento erreichen. Das war das Tagesziel. Inzwischen gehen wir fast bei jedem Wetter, und so sind wir auch heute morgen im Schneetreiben bei fünf Meter Sichtweite aufgebrochen. mehr…
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Noch kein Wunder!
vom 30.10.2009 mit einem Kommentar
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Als ich heute morgen erwachte, hörte ich keinen Schnee auf das Zeltdach rieseln, Wind ging kaum, und deshalb schnipste ich wie ein Feder aus meinem Schlafsack. mehr…
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Am liebsten wäre ich heute morgen gar nicht aus meinen Schlafsack gekrochen. Es stürmte und schneite, das konnte ich hören, und als ich doch aus dem Zelt schaute, sah ich eine weiße Wand. mehr…
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Er wollte gar nicht so recht anfangen dieser Tag, denn es wurde nicht hell. Beim Blick auf die Uhr wunderte ich mich darüber. Aber die Ursache war rasch gefunden. mehr…
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Das Erste, was Georg heute morgen anmerkte, war ein Kommentar zu meinem letzten Satz in der News von gestern. Denn über Nacht ist der Luftdruck tatsächlich im freien Fall gesunken, und es donnert gerade ein Sturm über uns hinweg. mehr…
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Plateau
vom 26.10.2009 mit 2 Kommentaren
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Nach einer wirklich eisigen Nacht folgte wieder ein besonderer Tag, der wie der gestrige bei uns nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird. Doch bei der Nacht müssen wir uns noch einen Moment aufhalten. Es ist ziemlich beeindruckend, wie kalt es hier oben werden kann, und das im Frühling. mehr…
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Es ist schon sonderbar, wie rasch wir hier von einem Extrem ins andere geraten. Gestern der Allzeit Negativrekord: 740 m an einem Tag. Stundenlange Schinderei und kaum vorwärts gekommen. mehr…
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Es hört und fühlt sich so an, als wäre das Jüngste Gericht über uns hereingebrochen. Ein Sturm sucht uns gerade heim, wie ich ihn bisher nur am Everest in der Lhotseflanke erlebt habe. mehr…
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Wir sitzen fest!
vom 22.10.2009 mit 3 Kommentaren
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So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass wir bisher eine Menge Glück mit dem Wetter hatten. Die ersten drei Tage sowieso. Der Kampf mit dem Unterholz gestaltete sich zwar sehr unerfreulich, aber das Wetter war wohl für patagonische Verhältnisse geradezu ausgezeichnet. Die Sonne schien sogar manchmal. Seit dem regnet es fast ununterbrochen bei sehr moderaten Temperaturen um die Null Grad. mehr…
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Nichts mit mehr Sicht! Es ist einfach zu gefährlich und auch zu aufwendig bei null Sicht über einen Gletscher zu gehen. Den richtigen Weg zu finden, was in unserem Falle den kürzesten und ebensten Weg heißt, wird ganz und gar unmöglich. mehr…
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Die Augen suchen den Weg, die Füße gehen ihn, doch in mein Bewusstsein dringt dieser Vorgang nicht. Die Gedanken können umherschweifen. Die Menschen hassen es, all ihres Komforts beraubt zu sein. Es ist viel mehr so, dass sie ein starkes Bedürfnis entwickelt haben, immer mehr davon anzuhäufen. mehr…
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Georg ist mit der ersten telefonischen News vom patagonischen Inlandeis zu hören. Da die beiden natürlich immer Strom sparen müssen, ist das eine gute Variante, mit der wir auf dem Laufenden bleiben können, auch wenn die Sonne mal nicht so scheint. mehr…
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Auf dem Eis!
vom 19.10.2009 mit einem Kommentar
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Heute war es nun gleich mehrfach soweit. Nachdem wir am Morgen die letzte Last von unserem gemütlichen Camp am See zum gestern angelegten Depot getragen hatten, kam die Pulka zum ersten Mal zum Einsatz. Wir haben die Schneegrenze erreicht. Ich dachte doch tatsächlich, dass nun alles einfacher werden würde. mehr…
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Wir haben heute jeder ca. 50 Kilogramm 3,1 Kilometer (Luftlinie) weit getragen. Das Depot, wo die Sachen jetzt lagern, liegt 420 Meter höher als unser derzeitiger Biwakplatz. Da wir den Weg zwei Mal gegangen sind, liegen also 840 Höhenmeter im Auf- und Abstieg hinter uns. mehr…
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Warum so wenig?
vom 17.10.2009 mit 3 Kommentaren
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Als ich noch zu Hause war und jeden Tag geduscht, satt und zufrieden ins weiß bezogene Bett gegangen bin, da habe ich häufig vor dem Einschlafen über eine australische Expedition nachgedacht, die vor einiger Zeit dasselbe vorhatte wie wir. Nach 19 Tagen waren die Jungs nur 15 Kilometer voran gekommen. Dann haben sie entnervt aufgegeben. Wie war das möglich? Was war los mit den Jungs? Weniger als einen Kilometer pro Tag? Wie konnte das sein? mehr…
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Der Bob Dylan Song hat mich heute durch das Unterholz begleitet. Ich weiß die Antwort, warum wir uns das freiwillig antun, jedenfalls nicht. So habe ich mir den Zustieg zum Eis nicht vorgestellt. mehr…
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Jorge Montt
vom 15.10.2009 mit 11 Kommentaren
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Jorge Montt (1842-1922) war ein außergewöhnlicher Mann. Mit 15 ging er zur chilenischen Marine und machte dort eine steile Karriere. Als 1891 der Putsch gegen Präsident Balmaceda ausbrach, ging der Aufstand von der Flotte aus, die Montt inzwischen befehligte. Der Aufstand gelang und Montt führte die siegreichen Rebellen nach Santiago. mehr…
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Aliro Marquez
vom 14.10.2009 mit 5 Kommentaren
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Georg lässt sich nicht gern aufhalten. Deshalb hat er alles daran gesetzt, es trotz des gestrigen Feiertages anlässlich der Entdeckung Amerikas, heute noch zum Jorge-Montt-Gletscher zu schaffen. Ich war ja aus bekannten Gründen diesbezüglich weniger enthusiastisch. mehr…
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Am heutigen Montag, so der Plan, wollten wir in Tortel die restlichen Formalitäten bei der Polizei erledigen und ein Boot chartern. Doch heute ist Feiertag, alles hat geschlossen. Wegen unserer mangelhaften Spanischkenntnisse dauerte es eine Weile, bevor wir herausbekamen, warum an diesem 12. Oktober gefeiert wird. mehr…
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Tortel
vom 12.10.2009 mit 4 Kommentaren
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Von Coyhaique bis nach Tortel gibt es leider keine direkte Busverbindung wie wir gedacht hatten. Darum mussten wir noch einmal einen Zwischenstopp in einem Ort namens Cochrane einlegen. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass die gesamte Strecke nicht in einem Tag zu schaffen ist, denn die Straßen sind lediglich unbefestigte Schotterpisten. mehr…
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Der knackige neue Slogan vom tapir, meinem Bergsportausrüster des Vertrauens, war gestern auch für uns fast wörtlich zu nehmen. Die Tapire meinen ihren Laden, in dem das Abenteuer beginnt. Unser Abenteuer begann auch schon hier und zwar in Berlin. Es ist immer das gleiche, und da kann man noch so viel reden und beschwören beim Flugticket kaufen. Steht man erst mal am check-in-Schalter, weiß niemand mehr von irgendwelchen Absprachen. mehr…
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Es waren zwei quälerische Tage! Soll ich nach Patagonien gehen und halte diesmal womöglich nicht das rechte Maß oder soll ich die ganze Sache besser abblasen? Fest steht jedenfalls, dass ich nach diesem dummen Unfall eben nicht mehr top fit bin. Was soll ich also tun? mehr…
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Gestern vor einem Vortrag in Halle gab es Probleme mit der Beleuchtung. Beim Versuch zu helfen, bin ich eine Treppe heruntergefallen, die ich im Dunkeln nicht sehen konnte. Dabei bin ich schwer mit den Fuß umgeknickt. mehr…
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Mehr Licht!
vom 4.10.2009 mit 2 Kommentaren
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Das sollen die letzten Worte Goethes gewesen sein, bevor er starb. An die mußte ich mich erinnern, als ich gestern in Berlin bei meinem Freund Hans-Peter Hetzl war, um unsere neue Solarladeanlage abzuholen. Aber ich hatte mir die ganze Sache wohl zu einfach vorgestellt. mehr…
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Gestern war Georg das erste Mal seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wieder hier, um mit mir gemeinsam die Ausrüstungsliste durchzugehen und zu packen. Was haben wir schon, was brauchen wir noch, wie schwer ist das Ganze und auf welche Art verpacken wir unseren Krempel? Vor allem aber war ich natürlich gespannt, wie es Georg nach der Operation gehen würde. mehr…
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Zwölf Tage vor unserer Abreise erreichte mich die Nachricht, dass Georg ins Krankenhaus muss, um sich einer Operation zu unterziehen. mehr…
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Ab heute sind sind es noch genau 14 Tage bis wir zur Durchquerung des patagonischen Inlandeises aufbrechen. Und es ist wie jedesmal. Davor schützt einen leider weder Erfahrung noch Routine. mehr…
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Die gute Tante hat sich schon gewehrt, gab dann aber doch ihren Widerstand im Angesicht des Ansturmes meiner Nepalgäste auf. Am vergangenen Wochenende war also zum zweiten Mal in diesem Jahr Kennenlernen angesagt! mehr…
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Unsere Kommunikationstechnik für meine Himalayatouren ist in die Jahre gekommen. Seit einem Jahrzehnt funktionieren sowohl die Rechner als auch mein unverwüstliches Inmarsat-Telefon tadellos. Ein running team soll man ja bekanntlich niemals austauschen. mehr…
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Ich gebe es zu. Ein Weilchen habe ich schon darüber nachgedacht, was ich denn nun zu meinem Selbstversuch in der Comici-Route an der Großen-Zinne-Nordwand schreiben könnte, ohne gleich mein Gesicht zu verlieren. Aber es ist zwecklos, lange um den heißen Brei herumzureden. mehr…
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Brigitte hatte ganz klare Vorstellungen davon, was wir machen und vor allem wie wir uns aufeinander einstellen und uns kennenlernen würden. Wir haben zwar gemeinsam den Übungsleiterkurs gemacht und bei den Prüfungen geschwitzt und gezittert, aber geklettert sind wir noch nie zusammen. Außerdem hatte sie für sich ganz klare Routenziele. mehr…
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Im Jahre 1788 trat der französische Geologe Déodat de Dolomieu (1750-1801) eine Reise in ein damals noch völlig unerforschtes Gebirge an. Er war fasziniert von der einmaligen Schroffheit der Berge und ihrem rauen hellen Gestein. Auch nach seiner Rückkehr in seine französische Heimat, ließen ihn diese Gipfel nicht mehr los. mehr…
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Ein blendend aufgelegtes Team, die erstaunliche Kondition aller Teilnehmer und tolle Leistungen beim Klettern waren die extrem guten Voraussetzungen für ein schönes Wochenende in der Sächsischen Schweiz. Tatsächlich extrem war aber vor allem die Hitze an den beiden Tagen. mehr…
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Um es gleich vorweg zu nehmen: Bei diesem Training für unser großes Ziel im nächsten Jahr in Nepal hat wirklich alles gestimmt. Ein tolles Team, beste Bedingungen, gutes und auch schlechtes Wetter zur rechten Zeit und eine schöne Hütte mit hervorragendem Essen ließen diese Trainingstage zu einem sehr eindrucksvollen Event werden. mehr…
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Ich konnte es kaum erwarten, wieder im schweizerischen Bergell unterwegs zu sein. Im Oktober des letzten Jahres habe ich das Gebiet ja zum ersten Mal besucht und war berauscht von den herrlichen Routen in diesem festen und rauen Bergeller Granit. Diesmal sollte es möglichst auf das Wahrzeichen der Region, den 3305 m hohen Piz Badile gehen. Seine Nordkante zählt zu den klassischen und schönsten Klettereien der gesamten Alpen. 1200 m Routenlänge und ein langer anstrengender Abstieg auf die italienische Seite des Berges macht die Nordkante zu einem anspruchsvollen Unternehmen. Doch eine Kaltfront gleich am zweiten Tag zerschlug alle unsere Gipfelträume. mehr…
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Es gibt so viele Meinungen über das Rißklettern, wie es Kletterer gibt. Manche lieben Risse, andere hassen sie. Aber nahezu immer ist der Ausschlag der Ansichten in die eine oder andere Richtung direkt vom Risskletterkönnen abhängig. Deshalb gehöre ich in die Kategorie von Kletterern, für die Risse allzu oft ein “zu Stein gewordener Brechreiz” (Jörg Brutscher) sind. Ich kann einfach keine Risse klettern und aus diesem Grund sind viele Kletterrouten für mich häufig nicht machbar. Denn zum Rissklettern gehört eine ausgefeilte Technik, die man erlernen und anschließend üben muß. Und da am Fitz Roy vor allem an Rissen geklettert wird, hielt ich nun die Zeit für gekommen, mich intensiv mit dem Rissklettern zu beschäftigen. mehr…
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So was weiß man ja eigentlich schon. Aber es ist doch immer wieder aufs Neue eine beeindruckende Erfahrung. Die Parawings am Cospudener See in den Wind zu halten und dabei auf seinen beiden Beinen zu stehen, ist wirklich etwas ganz anderes, als das gleiche auf einem Gletscher zu tun allerdings hier auf Ski und einer 70 Kilogramm schweren Pulka hinten dran. mehr…
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Auch bei dieser Expedition wird es wieder eine Grußpostkarte geben. Es ist die achte insgesamt, und zu gleich die erste, die nicht von einer Expedition aus dem Himalaya oder dem Karakorum stammt. Auch diesmal haben wir die Karte selbst entworfen und gestaltet. Was Sie tun müssen, um Post aus Patagonien zu bekommen, können Sie unter Expeditionen, Patagonien 2009/2010 nachlesen. Die Auflage ist wie immer limitiert, und es lohnt sich, sie sich so rasch wie möglich zu sichern. mehr…
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In Windeseile und hervorragender Qualität sind unsere neuen kleinen “Sturmsegel” eingetroffen. Zwei große Parawings mit je 16 Quadratmetern Fläche sind ja schon vorhanden. Doch waren wir uns unsicher, ob wir mit diesen beiden Segeln auch optimal ausgerüstet sind. Die starken Winde sind ja in Patagonien sozusagen im Preis mit inbegriffen. mehr…
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Kaum ist die eine Nepalreise Geschichte, beginnt auch schon die Vorbereitung auf die nächste Tour im kommenden Jahr. Und das ist auch gut so, denn nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass meine Gäste mich und ihre Mitstreiter kennenlernen müssen, bevor wir uns gemeinsam für vier Wochen auf eine anspruchsvolle Reise begeben. Und Kennenlernen heißt nicht, dass man mal zwei Stunden vorher zusammen sitzt! mehr…
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Schon Mitte Oktober 2009 werden wir unsere Inlandeisdurchquerung starten. Das heißt, mein in den letzten vier Jahren seit dem Everest gewohnter Rhythmus kommt durcheinander. Sonst hatte ich nach meiner alljährlichen Rückkehr aus dem Himalaya wenigstens ein Jahr Zeit, die nächste Unternehmung vorzubereiten. Doch diesmal sind es nur sechs Monate. Eigentlich sollte mir das Kopfzerbrechen bereiten, denn ich besitze weder die nötige Ausrüstung noch das andere Rüstzeug, welches notwendig ist, um eine solch anspruchsvolle Expedition in mir unbekanntem Metier mit der Aussicht auf Erfolg durchzuziehen. Trotzdem mache ich mir aber keine Sorgen, denn Georg Sichelschmidt, mein Partner für das patagonische Inlandeis, ist ein Profi mit guten Kontakten, jahrelanger Erfahrung und einem ansehnlichen Ausrüstungsdepot. mehr…
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Aus gleich mehreren Gründen war die völlige Umgestaltung meiner Webseite nötig geworden. Das Design musste nach elf Jahren modernisiert und die Handhabung noch weiter vereinfacht werden. Viele Informationen sind nun leichter und vor allem schneller zu finden. Der wichtigste Grund ist aber eine neue Art der Programmierung, die es mir erlaubt, nun auch selbst blitzschnell Aktualisierungen von jedem Punkt der Welt aus vorzunehmen. mehr…
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Es erinnerte mich schon so ein bisschen an Weihnachten in meiner Kindheit. Vorfreude und Spannung waren zum Schluss kaum noch auszuhalten. Während meiner diesjährigen Nepaltour, von der ja nun alle gesund und heil wieder zurückgekehrt sind, hat Alexander Graeber meine Homepage völlig neu gestaltet. Aber er ließ mich nicht einfach so mal reinschauen, sondern wollte sie mir persönlich präsentieren. Das ging aber erst am vergangenen Wochenende, so dass er mich nach meiner Rückkehr noch volle vier Tage auf die Folter spannte. mehr…
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Das bedeutendste, was uns große Berge nach meiner Ansicht mit ihrer manchmal unbarmherzigen Rauhheit, mit ihren Herausforderungen aber vor allem auch mit ihrer Schönheit verschaffen, ist der veränderte Blick auf die Dinge unseres Lebens. Die Begegnung mit ihnen könnte auch ein Punkt sein, an dem wir eine neue Richtung einschlagen. Schon deshalb, weil sie mit ihren Dimensionen etwas ganz eigenartiges vermögen: Sie sorgen einerseits dafür, dass wir uns unserer Stärke und Größe bewusst werden, weil wir es mit ihnen aufnehmen konnten. mehr…
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Wir Menschen leben die meiste Zeit in einer Umgebung, die von uns selbst gemacht und kontrolliert wird. Hier kennen wir uns mehr oder weniger gut aus, beherrschen zu meist die Spielregeln, die wir uns ja selber ausgedacht haben. Aber die wirkliche Welt wurde nicht vom Menschen für den Menschen gemacht. Die meisten von uns haben das vergessen. mehr…
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Auf dem Weg ins Basislager begegneten uns drei Gruppen, die gerade von einem Versuch am Island Peak zurückkehrten. Die letzte Gruppe trafen wir nur ein paar Meter vom Basislager entfernt. Wie üblich fragte ich die Sherpaguides, ob sie den Gipfel erreichen konnten und wie die Verhältnisse oben im Eis beschaffen sind. Alle berichteten mir übereinstimmend, dass der Island Peak in diesem Jahr gar nicht machbar sei, weil es keinen Weg durch den Eisbruch gibt und der Bergschrund soweit offen sei, dass man darüber nicht hinweg steigen könne. Die dabei stehenden zahlenden Klienten beeilten sich, dem zuzustimmen. mehr…
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Es ist zwar eine gute Nachricht, dass es Manuela wieder besser geht. Aber unter dem Eindruck, der bei ihr doch drastischen Probleme mit der Höhe, haben sie und ihr Mann entschieden, nicht wieder aufzusteigen, um die Tour gemeinsam mit den anderen Gästen fortzusetzen. mehr…
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Eines der bemerkenswertesten Dinge, auf das ich bei meinen geführten Touren hier im Himalaya aber auch in den Alpen oder der Sächsischen Schweiz treffe, ist die Tatsache, dass beinahe jeder empfänglich ist für das Phänomen Gipfel und das damit verbundene Erfolgserlebnis. Und es sind ganz und gar nicht meine Gäste, die ich damit meine, sondern die vielen anderen, über die ich mich oft wundere, weil sie sich selbst eine solche Tortur auferlegt haben. mehr…
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Das Gorillaweibchen Koko aus dem amerikanischen Woodside südlich von San Francisco hat sich in mehr als 25 Jahren intensiven Trainings in einem Forschungslabor mehr Fähigkeiten in der menschlichen Sprache angeeignet als jedes nichtmenschliche Wesen vor ihr. Sie versteht 2000 englische Wörter und beherrscht etwa 1000 Ausdrücke der amerikanischen Gebärdensprache. Ihr fachmännisch getesteter IQ beträgt zwischen 75 und 100. Ein Mensch mit einem IQ von 100 wird als normal intelligent bezeichnet. mehr…
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Es ist der wichtigste Feiertag der Sherpas, Lhosar, das tibetische Neujahrsfest. Seit Tagen wird Essen vorbereitet, kleine Altäre mit Süßigkeiten aufgeschichtet und Geld gesammelt, für die große Party, die gleich mal drei Tage dauern wird hier in Namche Basar. mehr…
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Da hat das ganze Training im Steinbruch und in den Alpen nichts genutzt. Höhe, Kälte, eisiger Wind und tagsüber unerträgliche Hitze im Zelt, sozusagen der Normalzustand an einem Himalayariesen, können einem so sehr zusetzen, dass plötzlich gar nichts mehr geht. Bei Thomas war das leider von Anfang an so. Die harten Bedingungen haben ihn dermaßen außer Gefecht gesetzt, dass er am heutigen Gipfelversuch nicht teilgenommen hat. mehr…
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Um es gleich vorweg zu schicken: Es war so, wie es fast immer ist. Als Zuschauer hatte ich beinahe das Gefühl, als hätte jemand eine Tüte dabei gehabt, so wurde herumgekichert. Es ist also tatsächlich Partystimmung aufgekommen im fast 1000 m tiefer gelegenen Phortse. mehr…
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Nun sind meine Februargäste Bezwinger eines Fünftausenders! Also da kann einer sagen, was er will, es ist schon etwas besonderes, das erste Mal im Leben die Fünftausender-Grenze zu überschreiten. Man muss schon weit fahren, um so hoch steigen zu können! Was da nicht so alles auf einen einwirkt, wenn man das erste Mal diese magische Höhe überschreitet! mehr…
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Heute sind wir alle wohl behalten und schon voller Eindrücke in Namche eingetroffen. So wünsche ich mir das: Eine halbe Stunde früher in Kathmandu eingetroffen, herzlich am Flughafen empfangen, Hotelzimmer okay, Permit und Flugtickets für den Inlandflug und sogar eine große Menge Rupies für den Umtausch lagen breit. mehr…
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Er ist ganz bestimmt der Experte schlechthin in Sachen Durchquerung von Eiswüsten hier in Mitteldeutschland. Georg Sichelschmidt, der Inhaber des Spezialreiseveranstalters Quanok hat sich darauf spezialisiert, kleine aber feine Unternehmen im Expeditionsstil in Schnee und Eis zu organisieren und durchzuführen. mehr…
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Der Aufstieg am fixierten Seil mit der Steigklemme, auch Jümar genannt und das Abseilen sind die beiden wichtigsten Fähigkeiten, die meine Gäste am Island Peak haben müssen. Hunderte Meter müssen dort hinauf gejümart, ebenso viele Meter abgeseilt werden. Beide Dinge kann man heute, in den Zeiten des Sportkletterns aber fast nirgendwo mehr wirklich lernen. In Kletterhallen seilt man nicht mehr ab und den Umgang mit einer Steigklemme kann man schon gar nicht erfragen, weil so ein Ding dort keiner kennt. mehr…
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Seit 1998 ist meine Homepage fast unverändert im Netz und erfreut sich seit dem immer größerer Beliebtheit. In den heißen Phasen der Expeditionen wie 2005 am Everest oder ein Jahr später an der Ama Dablam, also in den Tagen, wenn es auf den Gipfel zugeht, verzeichnen wir mehrere hundert Zugriffe pro Tag. Trotzdem wird es langsam Zeit, etwas Neues zu machen, denn die technische Entwicklung hat unsere Seite inzwischen überholt. mehr…
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Die Flüge sind gebucht, genauso wie das Hotel in Kathmandu und die Inlandsflüge nach Lukla. Unsere Besteigungserlaubnis für den Island Peak ist beantragt und einige von meinen Gästen haben wohl auch schon, wie ich gehört habe, das erste Probepacken hinter sich. mehr…
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