“Bis zur Grenze gefordert, können wir alle mehr als wir wollen”

Dieses Training findet in zwei Modulen statt:

1. Modul: Selbsterfahrungen im Grenzbereich

Zweieinhalbtägiges Outdoortraining in der Sächsischen Schweiz. Die 6 bis 8 Teilnehmer absolvieren mit einer limitierten Menge an Essen, Wasser und Ausrüstung in einem zirka 15 kg schweren Rucksack einen abenteuerlichen Rundkurs über die spektakulären Stiegen. Die Teilnehmer schlafen unter Felsüberhängen und bereiten sich ihr Essen am Feuer selbst zu. Während der Tour sind fünf Situationen zu bestehen, die für die Teilnehmer in der Regel absolutes Neuland darstellen wie zum Beispiel eine Gipfelbesteigung, Abseilen, eine Gipfelüberfahrung sowie der Aufstieg an einem fixierten Seil.

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2. Modul: Psychologisches Seminar

In einem psychologischen Seminar wenige Tage nach diesen Erlebnissen werden die Erfahrungen der Teilnehmer ausgewertet und in Form einer individuellen, schriftlichen Diagnostik den Teilnehmern anonym mitgeteilt. Die während des ersten Moduls durchgeführte psychologische Beobachtung und Diagnostik lässt den Umgang mit eigenen Ängsten, verzerrte Selbsteinschätzungen des Leistungsvermögens und die Fähigkeit zur Selbstmotivation sowie Persönlichkeitseigenschaften im Umgang mit Belastungen erkennen.

kletternpostbank

Das Seminar wird von dem Psychologen Dr. Markus Stück geleitet, der auch das Outdoortraining begleitet und dabei mittels Fragebögen die psychologische Diagnostik durchführt. Neben Dr. Olaf Rieck werden zwei weitere professionelle Bergsteiger für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen. Besondere Anforderungen an die Teilnehmer gibt es keine.

Ziele:

  • Entwicklung von Vertrauen und eines starken Wir-Gefühls in der Gruppe
  • Kennenlernen der Grenzen der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Aufzeigung von Selbstmotivationsmechanismen
  • Steigerung des Selbstbewusstseins
  • Selbstbestätigung durch das unmittelbare Erfolgserlebnis bei der Bewältigung schwieriger Aufgaben